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Der Schweizer Verein LEBEN WIE ZUVOR ist der Dachverband, dem 68 Selbsthilfegruppen für brustoperierte Frauen in der deutschen Schweiz angeschlossen sind. Der Verein erfüllt seinen Zweck insbesonders durch
  • Förderung der Gründung von Gesprächsgruppen
  • Förderung der Kontakte zwischen den einzelnen Gruppen sowie öffentlichen und privaten Institutionen
  • Förderung der Aus- und Weiterbildung von Besucherinnen und Gruppenbegleiterinnen
  • Verbreitung von Informationen und Publikationen
  • Organisieren von Tagungen und Seminarien zum Thema unter Beizug von Fachpersonen
Die Selbsthilfegruppen von LEBEN WIE ZUVOR stehen insbesonders Frauen nach Brustkrebserkrankung offen und wollen helfen, seelische Belastung und Probleme der Betroffenen auf Grund eigener Erfahrung zu überwinden durch Einzelgespräche, in Gruppenkreisen und durch Besuche am Krankenbett.
In dieser Gemeinschaft finden wir Verständnis füreinander und für unsere Probleme, die durch die Krankheit entstanden sind, oder sich dadurch verdeutlicht haben. Die Operation oder die krankheitsbedingten Nachbehandlungen können zu einer seelischen Belastung werden.

In den Gesprächsgruppen wollen wir
  • Gespräche über persönliche Probleme führen
  • über unsere Ängste reden können
  • unsere Gefühle nicht unterdrücken
  • Erfahrungen austauschen
  • Freud und Leid teilen
Wir führen in der deutschsprachigen Schweiz 68 Gruppen zu je 8-18 Teilnehmerinnen. Jede Gruppe arbeitet selbstständig, den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen angepasst. Einige Gruppen pflegen den gegenseitigen Erfahrungsaustausch machen gemeinsam einen Jahresausflug oder organisieren zusammen Aktivitäten.

In den meisten dieser Selbsthilfegruppen treffen sich ausschliesslich brustoperierte Frauen, in anderen wiederum nehmen auch Frauen nach anderen Krebserkrankungen teil.

Die meisten Gesprächsgruppen funktionieren selbstständig: eine oder zwei Frauen übernehmen die "Begleitung", der Gruppe und sind zugleich Kontaktperson zur Geschäftsstelle des Schweizer-Vereins. Für die Gruppenbegleiterinnen bietet der Schweizer-Verein regelmässig Seminare und Tagungen zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung an.
Seit 1980 besteht das Angebot an zahlreichen Orten, dass die frischoperierte Patientin von einer Gleichbetroffenen im Spital besucht wird. Diese ebenfalls brustoperierten Besucherinnen wurden auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit in psychologischer und sozialpolitischer Hinsicht vorbereitet und werden weiterhin durch langjährige Besucherinnen und andere Fachpersonen begleitet und unterstützt.

Der Schweizer Verein konnte seit seiner Gründung zahlreiche Kurse für angehende Besucherinnen durchführen. Alle zwei Jahre finden zudem Arbeitstagungen mit Vorträgen aus Medizin und Forschung statt, an denen alle Besucherinnen teilnehmen. Unsere über 20-jährige Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten Frauen den Kontakt zu einer vom Gleichen betroffenen Frau sehr schätzen. Die Begegnung mit jemandem, der dieselben Ängste und Schwierigkeiten überwunden hat oder angemessen damit umgehen kann und wieder voll im Leben steht - auch äusserlich -gibt Zuversicht und neuen Lebensmut. Die Besucherin übergibt der Patientin unentgeltlich eine Erstprothese und wird sie auf Wunsch auch zum späteren Prothesenkauf oder zu allfälligen Nachbehandlungen begleiten.

Medizinische und therapeutische Ratschläge kann und darf die Besucherin keine geben. Sie hält sich an die Schweigepflicht.
Die Besucherin übergibt der Patientin verschiedene Informationsbroschüren, und - bei Bedarf wird eine leichte Erstversorgungsprothese geschenkt.

Die IV übernimmt für Frauen unter 63 Jahren die Kosten der Brustprothese bis max. Fr. 500.- jährlich. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Brustprothese für Frauen, die nach dem 63. Altersjahr operiert werden müssen (10% Selbstbehalt und ev. Franchise!)


Vorstandsmitglieder von LEBEN WIE ZUVOR (v.l.n.r.): Susi Gaillard, Martha Lepori, Maya Grau, Irène Schwertfeger, Hanny Dängeli, Ingrid Menz
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Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni (links), PD Dr. med. Christoph Rageth (mitte) und Dr. h.c. Susi Gaillard (rechts)
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Susi Gaillard, Solita Feltscher, Hanni Dängeli, Monique Frochaux, Bea Flury, Ingrid Menz, Irène Schwertfeger und Ehrenvorstandsmitgl. Germaine Neukom
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