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netzhandwerk gmbh - net servicesnullundeins
Hier veröffentlichen wir regelmässig neue Artikel von Fachpersonen zu medizinischen Themen, die viele an Brustkrebs erkrankte Frauen interessieren.



PD Dr. med. Christoph Rageth, Brustzentrum Zürich:
Neue Meldungen aus der Forschung (Dezember 2001; Bulletin 46)


Erste Meldung: Die Vorsorgeuntersuchungen sind akzeptiert.

Nachdem im letzten Jahr eine sehr kritische Arbeit aus Dänemark erschienen ist, wurden ja bekanntlich alle Mammografie-Vorsorgeprogramme in der Schweiz, welche bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest etabliert waren, gestoppt. Nun haben sich in der Zwischenzeit namhafte Personen alle Pros und Kontras nochmals genau angeschaut und gefunden, dass die Kritik weitgehend übertrieben und ungerechtfertigt war. Dies hat dazu geführt, dass im Aktionsmonat gegen den Brustkrebs, im Oktober dieses Jahres klare Empfehlungen der Schweizerischen Krebsliga formuliert werden konnten. Diese möchte ich hier nochmals zusammenfassen: Die Krebsliga der Schweiz empfiehlt deshalb für Frauen ohne familiäres Risiko Früherkennungsmassnahmen wie die monatliche Selbstuntersuchung, eine jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung (mit Brust-Tastuntersuchung) ab 40 Jahren, eine Basismammografie zwischen 40 und 50 Jahren und danach Mammografien in 2-jährlichen Abständen. Bei Frauen mit familiärem Risiko sind die Untersuchungsintervalle individuell festzulegen.

Zweite Meldung: Der weltweite Kampf gegen den Brustkrebs zeigt messbaren Erfolg

In den meisten Ländern der westlichen Welt, welche eine Brustkrebsstatistik führen, konnte man zwar einen Anstieg der Brustkrebserkrankungen feststellen, aber die Brustkrebs-Sterblichkeit sinkt. In England macht dies ca. 10% weniger Brustkrebstodesfälle aus und auch in der Schweiz sind ermutigende Zahlen veröffentlicht worden. Einzelne Ursachen für dieses positive Resultat sind zwar schwer auseinander zu halten. Bessere Medikamente, bessere Vorsorge und bessere Behandlung – kurz: eine bessere Betreuung von Betroffenen hat zu diesem Erfolg geführt.

Dritte Meldung: Die Forschung macht Fortschritte

Neue Medikamente:
Dies hat zum Beispiel zu neuen Medikamenten geführt, welche heute noch in Studien geprüft werden müssen, aber auf neuartigen Wirkprinzipien beruhen. Das Herceptin ist ein eine Substanz aus dem Forschungslabor, welches gegen den Wachstumsfaktor-Rezeptor HER2, welcher sich auf gewissen Krebszellen findet, gerichtet ist. Obwohl dieses Medikament nicht für alle Patientinnen geeignet ist, konnte eine neue Art gezielter medikamentöser Therapie gefunden werden, welche man sich vor 10 Jahren noch kaum vorstellen konnte. Dies lässt auf weitere, auf ähnlichen Wirkprinzipien basierende Forschungserfolge mit neuen Medikamenten hoffen.

Schonendere Operationstechniken:
Die Sentinel (Wächter) Lymphknoten-Technik scheint sich durchzusetzen. Sie ist mittlerweile für Patientinnen mit gewissen (kleineren) Tumoren etabliert und kann in diesen Fällen eine komplette Achselhöhlenoperation ersetzen. Bei dieser Technik werden nur 1-3 Lymphknoten, welche vorher markiert und als Wächterlymphknoten identifi-ziert wurden, entfernt und untersucht. Sind diese Lymphknoten nicht befallen, kann man auf die komplette Lymphknotenoperation verzichten und erspart dadurch zum Teil wesentliche Armbeschwerden.

PD Dr. med. Christoph Rageth leitet das "Brust-Zentrum Zürich". Die Website des Brust-Zentrum Zürich finden Sie unter www.brust-zentrum.ch.



PD Dr. Nicole Bürki:
Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (Juli 2010)


PD Dr.med. Christoph Rageth:
Brustzentren – warum? (Juli 2010)


PD Dr.med. Christoph Rageth:
Brustzentren und Aerztenetzwerke - 2. Teil (Juli 2010)


lic. phil. I Verena Riedo:
Therapiebedarf in der Onkologie - Eine Studie der Lukas Klinik Arlesheim (Juli 2010)


Prof. Dr.med. Beat Thürlimann:
BRUSTKREBSTHERAPIE: EIN NEUES ZEITALTER HAT BEGONNEN (Juni 2008)


Denise Le Marié:
Narbenbehandlung (Juni 2008)


Germaine Neukom:
Unsere Sinne im Alter (neues Kapitel!) (Juni 2008; Bulletin Leben wie zuvor Nr. 69 - Nr. 72)


Agnes Schweizer:
Aktivierung der Selbstheilungskräfte (März 2008)


Judith Alder:
Diagnose Brustkrebs: was habe ich falsch gemacht? (März 2008)


Christoph Rageth, Brust-Zentrum:
Die Lymphknoten und der Brustkrebs (aktualisiert) (Januar 2008)


Dr. med. Razvan A. Popescu:
Fatigue-Syndrom (November 2007)


Germaine Neukom:
Homöopathie – wirkt sie oder wirkt sie nicht? (November 2007)


Gerd Nagel:
Patientenkompetenz - Oder: über die Entdeckung des Patienten im 21. Jahrhundert (November 2007)


Liselotte Dietrich:
„Plötzlich ist alles ganz anders …“, „Mir geht es auch nicht gut...“ „Für mich ist auch so Vieles anders...“ (November 2007)


Martina Frei:
Wenn der Krebsspezialist selbst Krebs hat (Juni 2007; Tages-Anzeiger)


Onkologie Special (Brustkrebs) (April 2007; Medical Tribune)

Prof. Dr. Beat Thürlimann:
Aromatasehemmer in der modernen Brustkrebstherapie (November 2006)


Dr. med. Roger von Moos:
Behandlung von Knochenschmerzen bei Knochenmetastasen (November 2006)


Prof. Alexander Kiss:
Gibt es Zusammenhänge zwischen Krebs und Psyche? (Oktober 2006)


Prof. Dr. Ch. Rochlitz:
Was ist HER2? (Juni 2006)


Besuch im Brust-Zentrum (Juni 2006)

PD Dr. Ch. Rageth:
Die ideale Patientin (Vortrag) (Juni 2006)


Frau Univ. Dozent Dr. Cerni:
Die Krebserkrankung aus der Sicht der Medizin und Forschung (Bulletins 1990-1993) (Juni 2006)


Prof. Dr. med. Gerd Nagel:
Patientenkompetenz (Februar 2006)


Christoph Rageth, Brust-Zentrum, Zürich:
Rückblick Senologie Update 2005 (Mai 2005)


Dr. med. Beatrix Scholl, Chirurgin:
"Vivir como antes" - Leben wie zuvor
Bericht aus Kuba von Dr. med. Beatrix Scholl, Chirurgin (Februar 2005)


Eckard Klose, Roche:
Lieber Besuch bei Roche - Workshop mit Gruppenleiterinnen von LEBEN WIE ZUVOR (Februar 2005)


Ingrid Menz, Vorstandsmitglied:
Bericht von der Jahrestagung der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie vom 23.-25.9.2005 in Basel (Dezember 2004)


Ingrid Menz, Vorstandsmitglied:
„Leben mit Brustkrebs – Spätkomplikationen“ (Dezember 2004; Kurzbericht vom Lunchsymposium am 3.9.2004)


Risiko-Einschätzung und Vorsorge-Beratung für Angehörige von Krebskranken am Zentrum für Tumordiagnostik und Prävention in St. Gallen (Juni 2004)

Christoph Rageth, Brust-Zentrum:
Überlegungen zur Qualitätsoptimierung in der Betreuung von Brustpatientinnen? (Juni 2004)


Reinhold Hönle:
Interview mit Anastacia: «Meine Weiblichkeit ist nicht zerstört» (März 2004; Berner Zeitung)


Eliane Sarasin Ricklin, Brust-Zentrum, Zürich:
Alternative Behandlungsmöglichkeiten der hormonellen Ausfallserscheinungen (Dezember 2002)


Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien:
KÖNNEN SIE SICH NOCH ERINNERN? (September 2002; Bulletin 49)


Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien:
Über Tulpen, den Frühling und welke Blätter (Juni 2002)


PD Dr. med. Christoph Rageth, Brustzentrum Zürich:
Neue Meldungen aus der Forschung (Dezember 2001; Bulletin 46)


Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien:
Angst bei Krebs (Juni 2001; Bulletin 44)


Dr. med. Felix Jungi, Kantonsarzt St. Gallen und Onkologe und PD Dr. med. B. Thürlimann, St. Gallen:
Osteoporose (Juni 2001; Bulletin 44)


Prof. Dr. med. Richard Herrmann, Leiter der Abteilung Onkologie am Kantonsspital Basel:
Die Nadelgespenster (März 2001; Bulletin 43)


Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien:
Müde? (Dezember 2000; Bulletin 42)
Wieder neue Lebenskraft schöpfen nach einer schweren Erkrankung kann viel Zeit beanspruchen. LEBEN WIE ZUVOR möchte Sie bei diesem Prozess mit Rat und Tat begleiten.
:)