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Hier veröffentlichen wir regelmässig neue Artikel von Fachpersonen zu medizinischen Themen, die viele an Brustkrebs erkrankte Frauen interessieren.



Ingrid Menz, Vorstandsmitglied:
„Leben mit Brustkrebs – Spätkomplikationen“ (Dezember 2004; Kurzbericht vom Lunchsymposium am 3.9.2004)


Im Rahmen der 24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie in Freiburg fand ein Symposium statt, bei dem es vorwiegend um "Fatigue" (Tumorerschöpfung) als Folge einer Brustkrebstherapie ging und berufliche Wiedereingliederung.
Prof. Rüffer, 1.Vorsitzender der im März 2002 gegründeten Deutschen Fatigue Gesellschaft, machte deutlich, dass es Ziel der Vereinigung sei, die tumorbedingte Erschöpfung zu erforschen und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Fatigue betrifft 70-80% aller Tumorpatienten und macht sich in allen Lebens-bereichen bemerkbar. Eine wesentliche Ursache ist die Anämie (Blutarmut), die mit einer Einschränkung der Lebensqualität verknüpft ist. Durch Gabe von Erythropoetin (EPO) wird der Sauerstoffmangel im Körper behoben, was auch zu einer Steigerung der kognitiven Leistung führt. Die Anämie kann sowohl durch den Tumor als auch durch die Chemo verursacht werden. Positiven Einfluss auf das Erschöpfungssyndrom haben körperliche Betätigung als auch Akupunktur. Besonders nach einer adjuvanten Chemotherapie mit CMF ist ein ausgeprägter Anstieg der Fatigue zu beobachten, die bei etwa 40% der Patientinnen chronisch wird. Das führt häufig dazu, dass eine berufliche Rückkehr unmöglich wird.
Joachim Weis von der Klinik für Tumorbiologie berichtete über die psychosozialen Probleme nach einer Brustkrebserkrankung. Im Vordergrund stehen Angst/Depression, die nach 1 Jahr immer noch 25% beträgt, Störung des Selbstwertgefühls, Beeinträchtigung der Sexualität, Partnerschafts-probleme und neuropsychologische Einschränkungen wie Schlaf- und Wahrnehmungsstörungen. Aufgaben der onkologischen Rehabilitation sind Verbesserung der Leistungsfähigkeit, Diagnostik funktioneller und psychischer Störungen, Hilfe bei der Krankheitsverarbeitung und Gesundheitsförderung. Als psychosoziale Hilfe eignen sich Gruppentherapie, Einzelbehandlung, Ergotherapie, Entspannung, Änderung des Lebensstils. Aufgrund der Auswir-kungen der Fatigue auf Lebensqualität und beruflich-soziale Reintegration ist ihre Erforschung für die Klärung des Rehabilitationsbedarfs von grosser Bedeutung. Bis 31.3.2005 läuft an der Klinik für Tumorbiologie eine Studie, die dazu Ergebnisse liefern soll.

Ingrid Menz, Vorstandsmitglied


"Der gute Arzt darf nicht den Fehler begehen, die Frage nach alternativen Therapiemöglichkeiten leichtfertig vom Tisch zu wischen. Solch Verhalten ist schlicht menschenverachtend, gehört aber leider zum onkologischen Alltag."
GERD A. NAGEL, Gründer und Leiter der KLINIK FÜR TUM0RBIOLOGIE in Freiburg



PD Dr. Nicole Bürki:
Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (Juli 2010)


PD Dr.med. Christoph Rageth:
Brustzentren – warum? (Juli 2010)


PD Dr.med. Christoph Rageth:
Brustzentren und Aerztenetzwerke - 2. Teil (Juli 2010)


lic. phil. I Verena Riedo:
Therapiebedarf in der Onkologie - Eine Studie der Lukas Klinik Arlesheim (Juli 2010)


Prof. Dr.med. Beat Thürlimann:
BRUSTKREBSTHERAPIE: EIN NEUES ZEITALTER HAT BEGONNEN (Juni 2008)


Denise Le Marié:
Narbenbehandlung (Juni 2008)


Germaine Neukom:
Unsere Sinne im Alter (neues Kapitel!) (Juni 2008; Bulletin Leben wie zuvor Nr. 69 - Nr. 72)


Agnes Schweizer:
Aktivierung der Selbstheilungskräfte (März 2008)


Judith Alder:
Diagnose Brustkrebs: was habe ich falsch gemacht? (März 2008)


Christoph Rageth, Brust-Zentrum:
Die Lymphknoten und der Brustkrebs (aktualisiert) (Januar 2008)


Dr. med. Razvan A. Popescu:
Fatigue-Syndrom (November 2007)


Germaine Neukom:
Homöopathie – wirkt sie oder wirkt sie nicht? (November 2007)


Gerd Nagel:
Patientenkompetenz - Oder: über die Entdeckung des Patienten im 21. Jahrhundert (November 2007)


Liselotte Dietrich:
„Plötzlich ist alles ganz anders …“, „Mir geht es auch nicht gut...“ „Für mich ist auch so Vieles anders...“ (November 2007)


Martina Frei:
Wenn der Krebsspezialist selbst Krebs hat (Juni 2007; Tages-Anzeiger)


Onkologie Special (Brustkrebs) (April 2007; Medical Tribune)

Prof. Dr. Beat Thürlimann:
Aromatasehemmer in der modernen Brustkrebstherapie (November 2006)


Dr. med. Roger von Moos:
Behandlung von Knochenschmerzen bei Knochenmetastasen (November 2006)


Prof. Alexander Kiss:
Gibt es Zusammenhänge zwischen Krebs und Psyche? (Oktober 2006)


Prof. Dr. Ch. Rochlitz:
Was ist HER2? (Juni 2006)


Besuch im Brust-Zentrum (Juni 2006)

PD Dr. Ch. Rageth:
Die ideale Patientin (Vortrag) (Juni 2006)


Frau Univ. Dozent Dr. Cerni:
Die Krebserkrankung aus der Sicht der Medizin und Forschung (Bulletins 1990-1993) (Juni 2006)


Prof. Dr. med. Gerd Nagel:
Patientenkompetenz (Februar 2006)


Christoph Rageth, Brust-Zentrum, Zürich:
Rückblick Senologie Update 2005 (Mai 2005)


Dr. med. Beatrix Scholl, Chirurgin:
"Vivir como antes" - Leben wie zuvor
Bericht aus Kuba von Dr. med. Beatrix Scholl, Chirurgin (Februar 2005)


Eckard Klose, Roche:
Lieber Besuch bei Roche - Workshop mit Gruppenleiterinnen von LEBEN WIE ZUVOR (Februar 2005)


Ingrid Menz, Vorstandsmitglied:
Bericht von der Jahrestagung der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie vom 23.-25.9.2005 in Basel (Dezember 2004)


Ingrid Menz, Vorstandsmitglied:
„Leben mit Brustkrebs – Spätkomplikationen“ (Dezember 2004; Kurzbericht vom Lunchsymposium am 3.9.2004)


Risiko-Einschätzung und Vorsorge-Beratung für Angehörige von Krebskranken am Zentrum für Tumordiagnostik und Prävention in St. Gallen (Juni 2004)

Christoph Rageth, Brust-Zentrum:
Überlegungen zur Qualitätsoptimierung in der Betreuung von Brustpatientinnen? (Juni 2004)


Reinhold Hönle:
Interview mit Anastacia: «Meine Weiblichkeit ist nicht zerstört» (März 2004; Berner Zeitung)


Eliane Sarasin Ricklin, Brust-Zentrum, Zürich:
Alternative Behandlungsmöglichkeiten der hormonellen Ausfallserscheinungen (Dezember 2002)


Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien:
KÖNNEN SIE SICH NOCH ERINNERN? (September 2002; Bulletin 49)


Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien:
Über Tulpen, den Frühling und welke Blätter (Juni 2002)


PD Dr. med. Christoph Rageth, Brustzentrum Zürich:
Neue Meldungen aus der Forschung (Dezember 2001; Bulletin 46)


Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien:
Angst bei Krebs (Juni 2001; Bulletin 44)


Dr. med. Felix Jungi, Kantonsarzt St. Gallen und Onkologe und PD Dr. med. B. Thürlimann, St. Gallen:
Osteoporose (Juni 2001; Bulletin 44)


Prof. Dr. med. Richard Herrmann, Leiter der Abteilung Onkologie am Kantonsspital Basel:
Die Nadelgespenster (März 2001; Bulletin 43)


Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien:
Müde? (Dezember 2000; Bulletin 42)
Wieder neue Lebenskraft schöpfen nach einer schweren Erkrankung kann viel Zeit beanspruchen. LEBEN WIE ZUVOR möchte Sie bei diesem Prozess mit Rat und Tat begleiten.
:)