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Hier veröffentlichen wir regelmässig neue Artikel von Fachpersonen zu medizinischen Themen, die viele an Brustkrebs erkrankte Frauen interessieren.
Risiko-Einschätzung und Vorsorge-Beratung für Angehörige von Krebskranken am Zentrum für Tumordiagnostik und Prävention in St. Gallen (Juni 2004)
Sehr oft werden Menschen von einer Krebskrankheit überrascht. Sie tritt auf wie ein Blitz aus heiterem Himmel und man sucht, meist vergebens, nach Ursachen und Gründen. In geringerem Masse kommt es aber vor, dass bestimmte Krebskrankheiten, besonders Brust-, Darm- und Prostatakrebs, in der Familie bereits mehrmals aufgetreten sind. Dies führt zur nagenden Frage, was nun die Krankheit für die Kinder, Geschwister oder weitere Angehörige bedeuten könnte.
An unserem Zentrum bieten wir eine Beratung für Angehörige von Krebskranken an. In einem ersten Schritt versuchen wir einen Familienstammbaum aufzuzeichnen um festzustellen, welche Krankheiten, bei wem, in welchem Alter auf der Ebene von drei Generationen vorgekommen sind. Dies erlaubt eine erste Einschätzung, ob Zusammenhänge mit der Vererbung einer Anlage für bestimmte Krebsarten bestehen könnten. An dieser Stelle erfolgt dann auch eine Erklärung der Zusammenhänge zwischen Krebs und Vererbung und das Gespräch über die Natur und den Sinn oder Unsinn eines Gentests in dieser individuellen Situation. Ein Gentest kann jedoch nie im Rahmen eines solchen Gespräches erfolgen. Wenn sich dies als sinnreich erweist, müssten weitere Schritte in Zusammenarbeit mit unsere Frau Dr. med. Barbara Bolliger, Fachfrau für Onko-Genetik, erfolgen.
Viele Krebskrankheiten kommen aber ohne familiäre Häufung vor. Deshalb gehört zur Familiengeschichte auch die Analyse von Lebensstil und Umwelteinflüssen sowie andere Faktoren wie Anzahl Geburten, Stillperioden, Hormone, Ernährung, Sport und anderes. Die Beratung umfasst auch Anleitungen zur primären Verhütung von Krebs, soweit wissenschaftliche Berichte dies untermauern können. Nicht zuletzt ist es vielen Ratsuchenden wichtig, über den Einfluss der Psyche mehr zu erfahren oder persönliche Vorstellungen zu diskutieren.
Die Analyse der Familienanamnese und der individuellen Lebensstilfaktoren erlaubt eine Einschätzung des Risikos (in der Fachsprache ein „Risiko-Assessment“) für eine bestimmte Krebskrankheit. Diese Einschätzung stellt dann wiederum die Grundlage dar für die Empfehlung der individuell angepassten Vorsorgemassnahmen, die das Ziel haben, eine Krebsentstehung frühzeitig zu entdecken und erfolgreich zu behandeln. Bei Bedarf beinhaltet die Beratung auch die Unterstützung bei der Umsetzung der nötigen Vorsorge-Untersuchungen, sei es in Zusammenarbeit mit dem eigenen Arzt oder bei uns unter einem Dach bei verschiedenen Fachärzten.
Die Erfahrung zeigt, dass solche Beratungsgespräche, besonders auch bei Frauen mit brustkrebskranken Müttern oder Schwestern, helfen, das Erlebnis in der Familie aufzuarbeiten und die Vorsorge aktiv in die Hand zu nehmen. Gut informierte Angehörige haben erfahrungsgemäss weniger Angst.
Für ein Risiko-Assessment und eine Vorsorgeberatung steht am Zentrum Frau Dr. Agnes Glaus, Pflegewissenschaftlerin, zur Verfügung. Für eine Terminvereinbarung nehmen Sie bitte mit der Mitarbeiterin am Empfang Kontakt auf oder telefonieren sie uns (Tel. 071 243 00 43). Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
PD Dr. Nicole Bürki: Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (Juli 2010)
PD Dr.med. Christoph Rageth: Brustzentren – warum? (Juli 2010)
PD Dr.med. Christoph Rageth: Brustzentren und Aerztenetzwerke - 2. Teil (Juli 2010)
lic. phil. I Verena Riedo: Therapiebedarf in der Onkologie - Eine Studie der Lukas Klinik Arlesheim (Juli 2010)
Prof. Dr.med. Beat Thürlimann: BRUSTKREBSTHERAPIE: EIN NEUES ZEITALTER HAT BEGONNEN (Juni 2008)
Denise Le Marié: Narbenbehandlung (Juni 2008)
Germaine Neukom: Unsere Sinne im Alter (neues Kapitel!) (Juni 2008; Bulletin Leben wie zuvor Nr. 69 - Nr. 72)
Agnes Schweizer: Aktivierung der Selbstheilungskräfte (März 2008)
Judith Alder: Diagnose Brustkrebs: was habe ich falsch gemacht? (März 2008)
Christoph Rageth, Brust-Zentrum: Die Lymphknoten und der Brustkrebs (aktualisiert) (Januar 2008)
Dr. med. Razvan A. Popescu: Fatigue-Syndrom (November 2007)
Germaine Neukom: Homöopathie – wirkt sie oder wirkt sie nicht? (November 2007)
Gerd Nagel: Patientenkompetenz - Oder: über die Entdeckung des Patienten im 21. Jahrhundert (November 2007)
Liselotte Dietrich: „Plötzlich ist alles ganz anders …“, „Mir geht es auch nicht gut...“ „Für mich ist auch so Vieles anders...“ (November 2007)
Martina Frei: Wenn der Krebsspezialist selbst Krebs hat (Juni 2007; Tages-Anzeiger)
Onkologie Special (Brustkrebs) (April 2007; Medical Tribune)
Prof. Dr. Beat Thürlimann: Aromatasehemmer in der modernen Brustkrebstherapie (November 2006)
Dr. med. Roger von Moos: Behandlung von Knochenschmerzen bei Knochenmetastasen (November 2006)
Prof. Alexander Kiss: Gibt es Zusammenhänge zwischen Krebs und Psyche? (Oktober 2006)
Prof. Dr. Ch. Rochlitz: Was ist HER2? (Juni 2006)
Besuch im Brust-Zentrum (Juni 2006)
PD Dr. Ch. Rageth: Die ideale Patientin (Vortrag) (Juni 2006)
Frau Univ. Dozent Dr. Cerni: Die Krebserkrankung aus der Sicht der Medizin und Forschung (Bulletins 1990-1993) (Juni 2006)
Prof. Dr. med. Gerd Nagel: Patientenkompetenz (Februar 2006)
Christoph Rageth, Brust-Zentrum, Zürich: Rückblick Senologie Update 2005 (Mai 2005)
Dr. med. Beatrix Scholl, Chirurgin: "Vivir como antes" - Leben wie zuvor Bericht aus Kuba von Dr. med. Beatrix Scholl, Chirurgin (Februar 2005)
Eckard Klose, Roche: Lieber Besuch bei Roche - Workshop mit Gruppenleiterinnen von LEBEN WIE ZUVOR (Februar 2005)
Ingrid Menz, Vorstandsmitglied: Bericht von der Jahrestagung der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie vom 23.-25.9.2005 in Basel (Dezember 2004)
Ingrid Menz, Vorstandsmitglied: „Leben mit Brustkrebs – Spätkomplikationen“ (Dezember 2004; Kurzbericht vom Lunchsymposium am 3.9.2004)
Risiko-Einschätzung und Vorsorge-Beratung für Angehörige von Krebskranken am Zentrum für Tumordiagnostik und Prävention in St. Gallen (Juni 2004)
Christoph Rageth, Brust-Zentrum: Überlegungen zur Qualitätsoptimierung in der Betreuung von Brustpatientinnen? (Juni 2004)
Reinhold Hönle: Interview mit Anastacia: «Meine Weiblichkeit ist nicht zerstört» (März 2004; Berner Zeitung)
Eliane Sarasin Ricklin, Brust-Zentrum, Zürich: Alternative Behandlungsmöglichkeiten der hormonellen Ausfallserscheinungen (Dezember 2002)
Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien: KÖNNEN SIE SICH NOCH ERINNERN? (September 2002; Bulletin 49)
Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien: Über Tulpen, den Frühling und welke Blätter (Juni 2002)
PD Dr. med. Christoph Rageth, Brustzentrum Zürich: Neue Meldungen aus der Forschung (Dezember 2001; Bulletin 46)
Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien: Angst bei Krebs (Juni 2001; Bulletin 44)
Dr. med. Felix Jungi, Kantonsarzt St. Gallen und Onkologe und PD Dr. med. B. Thürlimann, St. Gallen: Osteoporose (Juni 2001; Bulletin 44)
Prof. Dr. med. Richard Herrmann, Leiter der Abteilung Onkologie am Kantonsspital Basel: Die Nadelgespenster (März 2001; Bulletin 43)
Univ. Prof. Dr. med. Christa Cerni, Institut für Krebsforschung der Universität Wien: Müde? (Dezember 2000; Bulletin 42)
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Wieder neue Lebenskraft schöpfen nach einer schweren Erkrankung kann viel Zeit beanspruchen. LEBEN WIE ZUVOR möchte Sie bei diesem Prozess mit Rat und Tat begleiten. |
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