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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an [email protected].
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
Das zweite Leben Claudine
2010! Ein Jubeljahr für Leben wie zuvor, und eines für mich! Das zehnjährige Jubiläum meines zweiten Lebens. Ich habe dieses unerwartete aber erhoffte Ereignis im Familienkreis gefeiert. Es war ein fröhliches, unbeschwertes Lebensfest mit meinem Mann, meinen Söhnen, ihren Partnerinnen und den drei Enkelkindern! Mit der Diagnose Brustkrebs veränderte sich meine Welt im April des Jahres 2000 mit einem Schlag. Und Schlag auf Schlag stürzten alle Konsequenzen meiner Krebserkrankung über mich herein. Der 3. Mai war der Tag des Opfers, meine rechte Brust musste weg. Sie war zu klein für einen zu grossen und zu gefrässigen Tumor. Aber am selben Tag, noch bevor ich die Verstümmelung wahrnehmen konnte, durchströmte mich ein unbeschreiblich tiefes Glücksgefühl, und in einem weissen Licht kam das Geschenk eines zweiten Lebens. Es war das eindrücklichste spirituelle Erlebnis meines bisherigen Daseins.
Dass mir das neue Leben nicht umsonst gewährt wurde, erfuhr ich während den Therapien. Doch ich bekam die Kraft, die Prüfungen zu bestehen. Die Liebe meiner Familie, die Solidarität der Frauen von “Leben wie zuvor”, einige wenige aber kostbare Freundschaften, sie waren und sind meine Unterstüt-zung und Kraftspender.
Anfänglich ging ich äusserst behutsam mit meinem neuen Leben um, behütete und beobachtete es und war dankbar für jeden Tag, mit dem es mich näher an ein Ziel brachte. Ziele waren und sind mir wichtig. Die Hochzeit unseres älteren Sohnes war mein erstes grosses Ziel, ein Jahr danach durfte ich unserem zweiten Sohn zum Doktortitel gratulieren und im Jahr 2003 fieberte ich der Geburt des ersten Enkelkindes entgegen. 2006 war das Jahr meiner Frachtschiffreise über den Atlantik.
Nach allem was im Jahr 2000 war und den Prognosen nach hätte sein sollen, sind die zehn geschenkten Jahre eine lange Zeit. Eine Zeit der Erholung und der Zuversicht nach den kräftezehrenden Therapien. Eine Zeit der seelischen Verletzungen. Eine Zeit der Suche nach Gleichgewicht und innerer Ruhe. Eine Zeit der Bereitschaft für Spiritualität. Eine Zeit der neuen Rolle als Rentnerin und als Grossmutter von drei Enkelkindern. Eine Zeit des neuen Körpergefühls durch die fliessenden Bewegungen des Tai ji und ganz besonders durch den orientalischen Tanz. Eine Zeit der Trauer. Eine Zeit der Angst vor einem wieder aufflackern des Krebses und eine Zeit des erleichterten Aufatmens bei Entwarnung. Eine Zeit der kraftspendenden Reisen. Eine Zeit des Geniessens und der kleinen Belohnungen. Selbstverständlich auch eine Zeit der Pflichten und des Alltagskrams. Und immer auch eine Zeit des Lernens. Heute Vormittag habe ich meine Antihormontherapie beendet. Ich habe feierlich und mit einem leicht mulmigen Gefühl die letzte tablette geschluckt. Bis auf Weiteres wird mein neues morgendliches Ritual darin bestehen, mir vorzunehmen, das Leben öfter zu feiern!
Zusammen zurück ins Leben / Ein Erfahrungsbericht zur Arbeitstagung von Leben wie zuvor Kevin Haab und Christoph Niemann
Winterzauber Annina
Psycho-Onkologie Annina
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah Annina
"Venedig ist.... Claudine
Der Sprung zurück ins Leben Annina
Leben besser als zuvor oder anders Manu
Mein Herzkissen Gisela
Vom Blinzeln der Seele durch das Meer der Tränen Barbara
Es liegt an uns! Bea(trice)
Aus Zeit Annina
Das zweite Leben Claudine
Happy End Annina
Hoffen und Sehnen Annina
Ich doch nicht strizzi
„sich ein Bild machen“ Annina
Ein neues Schnittmuster Annina D.
Leben - besser als zuvor Manu
Happy End Annina
ANNEHMEN KÖNNEN Therese
Alles wird wieder gut Annina
Das Ganze war natürlich ein grosser Schock… Vreni H.
Der Anfang einer kleinen Geschichte Veronika
Rückblick auf bewegte und bewegende Monate Elisabeth
Morgens vor dem Spiegel EVA
Selbst ist die Frau Sylvia Brathuhn
Aus der Not eine Tugend machen Nina Lupp
Der eigene Engel Germaine Neukom
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja Dreher
Ich will Lea
Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
Septemberblau der Himmel Christa Strasser
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja D.
20 Jahre!! Jsabella
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Tyrannei von innen Christa
Föhn – Chemotherapie – Perücken Elisabeth
Tenorsaxophon AmaZone
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Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
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