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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an [email protected].
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
Tenorsaxophon AmaZone
Heute werde ich drei. Als ich zur Welt kam vor drei Jahren, da erblickte ich als erstes die weissen Kacheln beim Handwaschbecken. Den Dispenser mit Medizinalseife. Den Wasserhahn. Roter Punkt. Blauer Punkt. Irgendwo im Raum die Stimme meiner Ärztin: „...bösartig“. Einen Halter für Papierhandtücher. „Operation...“ Spürte den Stuhl, auf dem ich sass. Dachte, das geht mich alles gar nichts an. „Termin beim Chirurgen...“ Der Wasserhahn hat Rot für heiss. Blau für kalt. Von da an geriet die Welt ins Wanken.
Und nun wieder dieser Geburtstag, den ich gar nicht so richtig weiss wie feiern. Wen soll ich einladen? Worauf sollen wir anstossen? Ich habe keine grosse Erfahrung mit diesem Geburtstag. Ziemlich unbeholfen stehe ich da an diesem Montag und frage mich: Was ist eigentlich aus meinem Leben geworden seit der Er(n)stdiagnose? Ich koche Teigwarenkravättchen, Tiefkühlerbsen, Chicken Nuggets und habe Brustkrebs, derweil die Kinder sich erbittert streiten, wer die Katze füttern darf. Ich konzentriere mich, nicht kotzen. Katzenfutter stinkt zum Himmel.
Immerhin - für meine drei Jahre habe ich schon erstaunliche Wandlungen durchgemacht und mir bewundernswert frühreife Fähigkeiten erworben: Kaum geboren bin ich ins Klimakterium katapultiert worden und lernte coolstens mit Hitzewallungen und Fertilitätsverlust umgehen. (Wie gut, dass da die beiden liebreizenden Kinder aus meinem früheren Leben sind!) – Im zarten Alter von etwa zwei Jahren habe ich ein kleines Medizinstudium durchlaufen mit den Spezialgebieten Onkologie und Mamma-Rekonstruktion. - Ich habe gelernt zu sagen „es geht mir gut“ ohne zusammenzuzucken aus Angst davor, zur Strafe für diese verwegene Äusserung sogleich Metastasen zu bekommen. - Im weiteren habe ich eingesehen, dass ich nicht das ganze Elend dieser Welt auf meinen Schultern durch die Gegend zu tragen brauche, sondern dass ich durchaus auch mal hingebungsvoll shoppen gehen kann, am liebsten CDs, Blumen, Designerklamotten und dicke Bildbände – und Pralinen, logo!
So. Und jetzt weiss ich auch, was ich mit diesem eigenartigen Tag heute mache. Zuallererst fläze ich mich hin und höre Tenorsax. Eine dieser heilsamen Balladen voller Gelassenheit, aufgenommen 1962 (ich eine Erstklässlerin): Dexter Gordon „Guess I’ll hang my tears out to dry“.
Ich auch.
Zusammen zurück ins Leben / Ein Erfahrungsbericht zur Arbeitstagung von Leben wie zuvor Kevin Haab und Christoph Niemann
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Psycho-Onkologie Annina
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Der Sprung zurück ins Leben Annina
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ANNEHMEN KÖNNEN Therese
Alles wird wieder gut Annina
Das Ganze war natürlich ein grosser Schock… Vreni H.
Der Anfang einer kleinen Geschichte Veronika
Rückblick auf bewegte und bewegende Monate Elisabeth
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Aus der Not eine Tugend machen Nina Lupp
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Ich will Lea
Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
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Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja D.
20 Jahre!! Jsabella
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Tyrannei von innen Christa
Föhn – Chemotherapie – Perücken Elisabeth
Tenorsaxophon AmaZone
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Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
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