Home
Über uns
News
Agenda
Besucherinnen
Selbsthilfegruppen
Medizinische Infos
Erfahrungsberichte
Vermischtes
Das Bulletin
Forum
Schwarzes Brett
Kontaktboerse
links

netzhandwerk gmbh - net servicesnullundeins
Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen. Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter. Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.

Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.

Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.

Vielen Dank!



Tenorsaxophon
AmaZone


Heute werde ich drei. Als ich zur Welt kam vor drei Jahren, da erblickte ich als erstes die weissen Kacheln beim Handwaschbecken. Den Dispenser mit Medizinalseife. Den Wasserhahn. Roter Punkt. Blauer Punkt. Irgendwo im Raum die Stimme meiner Ärztin: „...bösartig“. Einen Halter für Papierhandtücher. „Operation...“ Spürte den Stuhl, auf dem ich sass. Dachte, das geht mich alles gar nichts an. „Termin beim Chirurgen...“ Der Wasserhahn hat Rot für heiss. Blau für kalt. Von da an geriet die Welt ins Wanken.

Und nun wieder dieser Geburtstag, den ich gar nicht so richtig weiss wie feiern. Wen soll ich einladen? Worauf sollen wir anstossen? Ich habe keine grosse Erfahrung mit diesem Geburtstag. Ziemlich unbeholfen stehe ich da an diesem Montag und frage mich: Was ist eigentlich aus meinem Leben geworden seit der Er(n)stdiagnose? Ich koche Teigwarenkravättchen, Tiefkühlerbsen, Chicken Nuggets und habe Brustkrebs, derweil die Kinder sich erbittert streiten, wer die Katze füttern darf. Ich konzentriere mich, nicht kotzen. Katzenfutter stinkt zum Himmel.

Immerhin - für meine drei Jahre habe ich schon erstaunliche Wandlungen durchgemacht und mir bewundernswert frühreife Fähigkeiten erworben: Kaum geboren bin ich ins Klimakterium katapultiert worden und lernte coolstens mit Hitzewallungen und Fertilitätsverlust umgehen. (Wie gut, dass da die beiden liebreizenden Kinder aus meinem früheren Leben sind!) – Im zarten Alter von etwa zwei Jahren habe ich ein kleines Medizinstudium durchlaufen mit den Spezialgebieten Onkologie und Mamma-Rekonstruktion. - Ich habe gelernt zu sagen „es geht mir gut“ ohne zusammenzuzucken aus Angst davor, zur Strafe für diese verwegene Äusserung sogleich Metastasen zu bekommen. - Im weiteren habe ich eingesehen, dass ich nicht das ganze Elend dieser Welt auf meinen Schultern durch die Gegend zu tragen brauche, sondern dass ich durchaus auch mal hingebungsvoll shoppen gehen kann, am liebsten CDs, Blumen, Designerklamotten und dicke Bildbände – und Pralinen, logo!

So. Und jetzt weiss ich auch, was ich mit diesem eigenartigen Tag heute mache. Zuallererst fläze ich mich hin und höre Tenorsax. Eine dieser heilsamen Balladen voller Gelassenheit, aufgenommen 1962 (ich eine Erstklässlerin): Dexter Gordon „Guess I’ll hang my tears out to dry“.

Ich auch.



Das zweite Leben
Marceline Selm


Die sanfte Massage: Lymphdrainage
Chantal Jauslin


Es liegt an uns!
Bea(trice)


LOOK GOOD - FEEL BETTER
Sabine


LOOK GOOD - FEEL BETTER
Nicole Benz


Aus Zeit
Annina


Das zweite Leben
Claudine


Happy End
Annina


Hoffen und Sehnen
Annina


Ich doch nicht
strizzi


Vor zwanzig Jahren
Marijke


„sich ein Bild machen“
Annina


Ein neues Schnittmuster
Annina D.


Leben - besser als zuvor
Manu


Happy End
Annina


Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke
Miriam Glass


Meine Chemotricks
Renate


ANNEHMEN KÖNNEN
Therese


Alles wird wieder gut
Annina


Das Ganze war natürlich ein grosser Schock…
Vreni H.


Der Anfang einer kleinen Geschichte
Veronika


Etwas über die Mistel
Eva E.


NARBEN – GEDANKEN
von Madeleine Käslin


Rückblick auf bewegte und bewegende Monate
Elisabeth


leben wie zuvor
Ursula Kessler


CROSSROADS
Sabine


Morgens vor dem Spiegel
EVA


Selbst ist die Frau
Sylvia Brathuhn


Workshop für Engel
Papillon


Aus der Not eine Tugend machen
Nina Lupp


Der eigene Engel
Germaine Neukom


Ein ganz normaler Sommermorgen
Sonja Dreher


Offener Brief an meine Freundin
Papillon


Ich will
Lea


Der Port-a-Cath
Eva E.


Kinder des Krebses
Sandra Wöhe


Aus meinem Tagebuch
Claudine


Zurück ins Leben
Eveline E.


Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen!
Beatrice Kern


"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte"
Erma Bombeck


Die Zahl 13
Lou


Eine schlimme Diagnose
La Donna sempre in giro (alias Solita)


Septemberblau der Himmel
Christa Strasser


Ein ganz normaler Sommermorgen
Sonja D.


Ferien im Champ-Nany (Bresse, Burgund, Frankreich)
Ruth, Sepp, Tobias, Flavia Kiser aus Giswil


Ein ganz normaler Montag
Papillon


Erwachen – aufwachen – wach sein...
Anna-Lena


Wir sind betroffen
Graziella


20 Jahre!!
Jsabella


Bekenntnis zur Selbstachtung
Virginia Satir, Familientherapeutin, USA


Für meine liebe Mutter
Daniela


Genug Zeit
Renate H.


RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE!
Christa Cerni


Rezidiv
Beatrix


Total dankbar
Nella


Trotz allem ein wunderbares Erlebnis
Hanny G.


Tyrannei von innen
Christa


eine Brust – keine Brust ......
einen Busen – keinen Busen......
Margreth


Am Anfang steht die Entscheidung....
Anna Lena


Ein Brief an Euch alle
Anna Lena


Das weissgraue Pelzchen
Angelika


Eine Liebesgeschichte
Trudi


Föhn – Chemotherapie – Perücken
Elisabeth


Tenorsaxophon
AmaZone


Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich?
Evelyn


Ein kleines Geheimrezept
Ruth
Evelyn Marti:
Matuschka mit Gipsbüste
:)