Home
Über uns
News
Agenda
Besucherinnen
Selbsthilfegruppen
Medizinische Infos
Erfahrungsberichte
Vermischtes
Das Bulletin
Forum
Schwarzes Brett
Kontaktboerse
links

netzhandwerk gmbh - net servicesnullundeins
Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen. Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter. Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.

Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.

Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.

Vielen Dank!



Leben - besser als zuvor
Manu


leben wie zuvor heisst für mich: die Krankheit anzunehmen, sie zu bekämpfen mit meinen inneren Gefühlen, die Nebenwirkungen der Therapie zu bezwingen um ihnen keine Macht zu geben meinen Körper und meine Seele zu zerstören.
Leben wie zuvor heisst für mich auch; Vorurteile abbauen, an die eigenen Grenzen gehen, besser leben wie zu vor.

Ich bin eine stille Forumleserin, die sich so oft schon Gedanken gemacht hat, über die Verzweiflung anderer. Darum habe ich mich entschlossen, meine Art zu leben auch einmal mit zu teilen.

Als ich vor 5 Jahren am Brustkrebs erkrankt bin, brach auch für mich eine kleine Welt zusammen. Diagnose, Operation (ich musste eine Brust entfernen lassen). Meine Gedanken kreisten sich um Familie, wieso ich? warum ich? ich bin doch noch jung. Ich bin 41, habe noch so viel vor. . Vor der OP habe ich für mich entschlossen; ich wache nicht mehr auf, ich überlasse meine Krankheit den anderen, lasse meine Familie im Stich, mein Mann, meine Kinder, alle. Mich geht es danach nichts mehr an.
Als ich wieder aufwachte aus der Narkose, die ersten Gedanken; hallo Leben, du hast mich wieder. Ich dachte über meinen Egoismus nach, so weit ich schon klar denken konnte. Die nächste Zeit informierte ich mich ausführlich über Brustkrebs, gefolgt von Hormontherapie (keine Chemo) und ich stellte fest; ich konnte das Wort Krebs nicht aussprechen, ich war nicht krank, ich hatte eine schlechte Gesundheit. Positiv denken, waren die Lieblingsworte meines Umfelds. Mir schien es jedenfalls so.
Ich war nicht die einzige aber eigentlich ging es mir gut. Umdenken war das Schlüsselwort. So versuchte ich meine Gedanken zu zwingen, positiv zu denken: Ich kann mein Leben besser gestalten, ich kann Berge bezwingen, ich kann leben. Ich belohnte mich nach jedem Untersuch mit kleinen Dingen.

Nach kurzer Zeit reichten die materiellen Dinge nicht mehr aus. Wir gestalteten die Wohnung neu, kauften neue Möbel. Einfach verändern. Mein Mann konnte anfangs mit der neuen Situation nicht umgehen. Ich wollte ihn verlassen, ich wollte kein Mann der mich mit meinen Gefühlen alleine lässt. Mein Arzt meinte: so nicht, sie sind eine starke Frau, was soll das.
Ich bin noch heute mit meinem Mann zusammen, den ich auch nach 25 Jahren noch liebe; dafür, dass er nicht aufgegeben hat, mich verstanden hat und mir seine Liebe gegeben hat. Ich weiss heute auch, er hat mich nicht alleine gelassen, er ist die ganze Zeit neben mir gegangen um mich aufzufangen wenn ich falle.
So sind 5 Jahre vorbei gegangen. Es sind einige heimlichen Tränen geflossen, doch ich lebe. In diesen Jahren lernte ich nicht Berge zu versetzen aber sie zu bezwingen. Beim Wandern lernte ich die Freiheit zu geniessen. Ich verfolge heute jeden Weg zurück den ich gehe, nicht nur symbolisch. Ich stand auf dem Säntis und schaute nach unten: ICH HABE ES GESCHAFFT. Ich habe es wirklich geschafft.
Ich habe eine Krankheit, nicht eine schlechte Gesundheit, Sie heisst Brustkrebs.
Ich bin nicht geheilt aber tumorfrei.
Ich treibe Sport an der frischen Luft, die Nebenwirkungen meiner Hormontherapie halten sich somit in Grenzen.
Ich treibe meine schlechten Gedanken durch Fahrrad fahren oder Nordicwalking aus mir raus. Bei Gelenkschmerzen ist für mich Schwimmen die beste Medizin.
Das sind 5 Jahre Arbeit an meinem Körper und an meiner Seele. Durch Sport kann ich mein Gewicht erhalten, obwohl ich gern esse.
Jetzt habe ich noch angefangen zu malen. Ich bin dabei meinen eigenen Stil zu entwickeln, meine Seele auf Leinwand zu malen.
Es geht mir gut. Ich habe eine Familie die ich nicht verlassen habe. Ich habe einen Mann den ich liebe. Meine Kinder sind schon erwachsen und; ich lebe besser als zuvor.

Liebe Grüsse an alle die das lesen, in der Hoffnung, auch ihr könnt so denken, handeln, erfahren, leben, wie zuvor. oder besser. Manu



Das zweite Leben
Marceline Selm


Die sanfte Massage: Lymphdrainage
Chantal Jauslin


Es liegt an uns!
Bea(trice)


LOOK GOOD - FEEL BETTER
Sabine


LOOK GOOD - FEEL BETTER
Nicole Benz


Aus Zeit
Annina


Das zweite Leben
Claudine


Happy End
Annina


Hoffen und Sehnen
Annina


Ich doch nicht
strizzi


Vor zwanzig Jahren
Marijke


„sich ein Bild machen“
Annina


Ein neues Schnittmuster
Annina D.


Leben - besser als zuvor
Manu


Happy End
Annina


Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke
Miriam Glass


Meine Chemotricks
Renate


ANNEHMEN KÖNNEN
Therese


Alles wird wieder gut
Annina


Das Ganze war natürlich ein grosser Schock…
Vreni H.


Der Anfang einer kleinen Geschichte
Veronika


Etwas über die Mistel
Eva E.


NARBEN – GEDANKEN
von Madeleine Käslin


Rückblick auf bewegte und bewegende Monate
Elisabeth


leben wie zuvor
Ursula Kessler


CROSSROADS
Sabine


Morgens vor dem Spiegel
EVA


Selbst ist die Frau
Sylvia Brathuhn


Workshop für Engel
Papillon


Aus der Not eine Tugend machen
Nina Lupp


Der eigene Engel
Germaine Neukom


Ein ganz normaler Sommermorgen
Sonja Dreher


Offener Brief an meine Freundin
Papillon


Ich will
Lea


Der Port-a-Cath
Eva E.


Kinder des Krebses
Sandra Wöhe


Aus meinem Tagebuch
Claudine


Zurück ins Leben
Eveline E.


Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen!
Beatrice Kern


"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte"
Erma Bombeck


Die Zahl 13
Lou


Eine schlimme Diagnose
La Donna sempre in giro (alias Solita)


Septemberblau der Himmel
Christa Strasser


Ein ganz normaler Sommermorgen
Sonja D.


Ferien im Champ-Nany (Bresse, Burgund, Frankreich)
Ruth, Sepp, Tobias, Flavia Kiser aus Giswil


Ein ganz normaler Montag
Papillon


Erwachen – aufwachen – wach sein...
Anna-Lena


Wir sind betroffen
Graziella


20 Jahre!!
Jsabella


Bekenntnis zur Selbstachtung
Virginia Satir, Familientherapeutin, USA


Für meine liebe Mutter
Daniela


Genug Zeit
Renate H.


RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE!
Christa Cerni


Rezidiv
Beatrix


Total dankbar
Nella


Trotz allem ein wunderbares Erlebnis
Hanny G.


Tyrannei von innen
Christa


eine Brust – keine Brust ......
einen Busen – keinen Busen......
Margreth


Am Anfang steht die Entscheidung....
Anna Lena


Ein Brief an Euch alle
Anna Lena


Das weissgraue Pelzchen
Angelika


Eine Liebesgeschichte
Trudi


Föhn – Chemotherapie – Perücken
Elisabeth


Tenorsaxophon
AmaZone


Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich?
Evelyn


Ein kleines Geheimrezept
Ruth
Evelyn Marti:
Matuschka mit Gipsbüste
:)