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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
NARBEN – GEDANKEN von Madeleine Käslin
Hier einige Narben-Gedanken ohne zu wanken…
Narben auf der Körperkarte -- sind schrecklich… ---aus jeder Warte… eine nicht auszuwetzende Scharte!
Narben sind hässliche Spuren, Körper und Seele müssen lange kuren.
Bezwinge den bösen Ex-Tumor nebst OP, Chemo und Antihormon mit bissigem Humor.
Narben sind Erinnerungen an Fremdeinwirkung und tiefer Verletzung, d.h. GEZEICHNET 1. von der Hand des Chirurgen 2. von den Medis der Onkologen 3. vom Leben …und nichts ist mehr eben… Es galt viele Grenzsituationen zu überwinden und den Lebensfaden wieder zu finden.
Die Narben sind Bürde. Getragen wollen sie werden mit Würde.
Wulstig, rot bis hell-rosa und hart sind die Eigenschaften primär. Flach, hell bis blass-weiss und weich sind sie idealerweise sekundär.
Die tiefen Narbengewebe-Verklebungen rufen nach therapeutischen Belebungen und Lösungen. Um sich wohlzufühlen braucht es Respekt und Takt, im „Winner-Team“ ein guter und unerlässlicher Pakt. Lass mich führen und von Herzen berühren.
Trotz allem bleiben sie ein Störfaktor im Erscheinungsbild, machen traurig und manchmal wild. Mit der Selbstsicherheit ist es da nicht mehr weit!
Einschränkung der Bewegungsquantität geht leider auf Kosten der Lebensqualität!
Ausdehnung, Spannung, Färbung, Breite….spielen eine wichtige Rolle. Narbenpflege gehört dazu sicher 2 x täglich, damit es wird ganz tolle. Hartnäckigkeit und Geduld ist gefragt. Zur Belohnung gibt’s ein deutlich besseres Resultat. Es braucht manch herzhafte Tat und etliche Fass Mut bis wird alles wieder gut.
Auch die Seele möchte gesunden Nachdem sie arg geschunden. Kann ich sie verstehen? Ich werd auch neue Wege gehen! Nach dem Krebsgang ist die Gesundung lang.
Narben sind unverwechselbar, geben Ausdruck deiner Person. Es sind Marken.
Schwimm dich frei! Entdecke wer du bist! …“Fremd“…oder „Bekannt“? mit Mond oder Sonne verwandt?
Klebe nicht an der Wand. Nimm das Leben in die Hand!
Gib dir keine Blösse, entscheidend ist die innere Grösse:
d.h. A: Mach aus dem etwas, was unabänderlich erscheint! UND B: Wie gehe ich damit um? Mein Leben hat -eine eigene Melodie -einen eigenen Rhythmus. Spür ich ihn? Find ich den richtigen Notenschlüssel?
Das Leben in mir… eine Herausforderung…UND…ein Angebot. Was mach ich draus?
Vorbei die Zeiten der Quantität, zählen tut ab jetzt die optimale Lebensqualität!
Emotionen gehen ab und zu hoch, einige Überlegungen sich lohnen. Ich kann mich zum Glück nicht klonen, jetzt aber mit MEINEN Massstäben IN RUHE wohnen.
Was ist proportional normal? Frau entspricht nicht mehr der Norm. Sie ist aus der Form. Und die Augen der anderen… ja, die wandern…
Egal…ist nicht mein Problem! ...nicht mehr!!!
Ich möchte nicht lästern, doch euch sagen: „Normal war gestern“.
Möchte verwenden noch einige Wörter: Ich bin stolz auf meinen Körper! Hab’s überlebt, bin bewegt.
Trotz Supergau: ICH bin eine schöne Frau! …und ZUFRIEDEN mit dem, was wieder geht. Ich bin einzigartig. Ich bin vielschichtig. …vielleicht ein neues Gesicht…? …sicher eine Person mit „Gewicht“… …nur eben…ETWAS ANDERS...
Madeleine Käslin
Das zweite Leben Marceline Selm
Die sanfte Massage: Lymphdrainage Chantal Jauslin
Es liegt an uns! Bea(trice)
LOOK GOOD - FEEL BETTER Sabine
LOOK GOOD - FEEL BETTER Nicole Benz
Aus Zeit Annina
Das zweite Leben Claudine
Happy End Annina
Hoffen und Sehnen Annina
Ich doch nicht strizzi
Vor zwanzig Jahren Marijke
„sich ein Bild machen“ Annina
Ein neues Schnittmuster Annina D.
Leben - besser als zuvor Manu
Happy End Annina
Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke Miriam Glass
Meine Chemotricks Renate
ANNEHMEN KÖNNEN Therese
Alles wird wieder gut Annina
Das Ganze war natürlich ein grosser Schock… Vreni H.
Der Anfang einer kleinen Geschichte Veronika
Etwas über die Mistel Eva E.
NARBEN – GEDANKEN von Madeleine Käslin
Rückblick auf bewegte und bewegende Monate Elisabeth
leben wie zuvor Ursula Kessler
CROSSROADS Sabine
Morgens vor dem Spiegel EVA
Selbst ist die Frau Sylvia Brathuhn
Workshop für Engel Papillon
Aus der Not eine Tugend machen Nina Lupp
Der eigene Engel Germaine Neukom
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja Dreher
Offener Brief an meine Freundin Papillon
Ich will Lea
Der Port-a-Cath Eva E.
Kinder des Krebses Sandra Wöhe
Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte" Erma Bombeck
Die Zahl 13 Lou
Eine schlimme Diagnose La Donna sempre in giro (alias Solita)
Septemberblau der Himmel Christa Strasser
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja D.
Ferien im Champ-Nany (Bresse, Burgund, Frankreich) Ruth, Sepp, Tobias, Flavia Kiser aus Giswil
Ein ganz normaler Montag Papillon
Erwachen – aufwachen – wach sein... Anna-Lena
Wir sind betroffen Graziella
20 Jahre!! Jsabella
Bekenntnis zur Selbstachtung Virginia Satir, Familientherapeutin, USA
Für meine liebe Mutter Daniela
Genug Zeit Renate H.
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Rezidiv Beatrix
Total dankbar Nella
Trotz allem ein wunderbares Erlebnis Hanny G.
Tyrannei von innen Christa
eine Brust – keine Brust ...... einen Busen – keinen Busen...... Margreth
Am Anfang steht die Entscheidung.... Anna Lena
Ein Brief an Euch alle Anna Lena
Das weissgraue Pelzchen Angelika
Eine Liebesgeschichte Trudi
Föhn – Chemotherapie – Perücken Elisabeth
Tenorsaxophon AmaZone
Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich? Evelyn
Ein kleines Geheimrezept Ruth
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Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
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