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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen. Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter. Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.

Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.

Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.

Vielen Dank!



Der eigene Engel
Germaine Neukom


Hatten Sie schon mal das Gefühl: „Allein hätte ich das nicht geschafft“ oder „Da hat mir jemand geholfen“? Und dieser Jemand, wer war es wohl? Vielleicht der eigene Engel?

In allen Religionen glauben die Menschen an einen Helfer, an einen Schutzgeist, an den Engel. Mystiker, Seher, Eingeweihte vermitteln bis heute das Wissen über diese Wesen. In jeder Kultur haben sie andere Namen erhalten. Die Vorstellungen von den Engeln, wie sie in der Poesie, in der Malerei gezeigt werden, leben in der Phantasie der Menschen. Wie sie wirklich aussehen, können nur Seher und Eingeweihte wissen. Die Urmenschen konnten es auch. Sie zeugen in alten Schriften davon. Die zukünftige Menschheit wird diese Gabe wieder erlangen können.

In der westlichen heutigen Zivilisation hat der Mensch wenig Neigung unsichtbare Wesen als Realität zu akzeptieren, denn meist glaubt er nur an das, was man sehen, messen, wiegen oder zumindest fotografieren kann.

Wenn aber Not und Leid an der Seele zehren, oder wenn der Mensch sich mit dem Tod auseinandersetzen muss, werden oft Fragen nach anderen Werten geweckt.
Und in der Tat manches gelingt fast ohne unser Zutun, oder obwohl alles dagegen spricht. Manchmal entgehen wir knapp einer Katastrophe oder wir reagieren richtig auf eine innere warnende Stimme oder auf ein Vorzeichen, einen Traum, auf einen äusseren Wink. War das wohl unser Engel?

Vielleicht fragen Sie jetzt, warum die Engel die einen Menschen vor einem Unglück bewahren, andere Menschen aber nicht vor schlimmen Ereignissen geschützt werden können? Eine so grosse Tragödie wie zum Beispiel der Tsunami vom vorigen Dezember geht in der Tat weit über das menschliche Verstehen hinaus. Der Sinn dieses Geschehens liegt auf einer anderen Ebene; um ihn zu verstehen müssten wir uns Wissen aneignen über den Sinn des Schicksals und dessen schwer zu ergründende Gesetze.
Der Engel ist ein geistiges Wesen, das den Menschen durchs Leben begleitet und mehr oder weniger in sein Leben eingreift. Dem Kind gewährt er seinen besonderen Schutz. Wenn die Zeit da ist, will der Mensch meist selber entscheiden, was für ihn gut ist. Der Engel lässt ihn frei. Die Erwachsenen erleben manchmal mit 27/28 Jahren ein Gefühl grosser Einsamkeit. Das kann der Rückzug des Engels sein, wenn der Mensch ein inniges Verhältnis zu ihm hatte.
Mutige Zeitgenossen ergreifen neue Initiativen, schaffen sich neue Freiheiten und tragen dafür die Verantwortung. Dies ist ein Zeichen unserer Zeit, das sich nicht einfach kommentieren lässt. Sicher ist, dass einige die Verantwortung tragen wollen und können, auch wenn etwas schief läuft, aber sicher bei weitem nicht alle.

Ein Verhältnis zum eigenen Engel muss der Mensch immer selber wollen. Von alleine geschieht nichts. Doch kann die Bitte an den Engel, er möge uns helfen den Sinn unserer Leiden zu verstehen, eine grosse Hilfe sein in schweren Stunden.

Mir persönlich hat der Engel oft in schwierigen Situationen geholfen. Doch habe ich meist erst allmählich den Sinn des Schicksals erkannt.
Ihnen allen liebe Leserinnen, liebe Leser, möge er in Not und Leid beistehen.

Germaine Neukom



Das zweite Leben
Marceline Selm


Die sanfte Massage: Lymphdrainage
Chantal Jauslin


Es liegt an uns!
Bea(trice)


LOOK GOOD - FEEL BETTER
Sabine


LOOK GOOD - FEEL BETTER
Nicole Benz


Aus Zeit
Annina


Das zweite Leben
Claudine


Happy End
Annina


Hoffen und Sehnen
Annina


Ich doch nicht
strizzi


Vor zwanzig Jahren
Marijke


„sich ein Bild machen“
Annina


Ein neues Schnittmuster
Annina D.


Leben - besser als zuvor
Manu


Happy End
Annina


Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke
Miriam Glass


Meine Chemotricks
Renate


ANNEHMEN KÖNNEN
Therese


Alles wird wieder gut
Annina


Das Ganze war natürlich ein grosser Schock…
Vreni H.


Der Anfang einer kleinen Geschichte
Veronika


Etwas über die Mistel
Eva E.


NARBEN – GEDANKEN
von Madeleine Käslin


Rückblick auf bewegte und bewegende Monate
Elisabeth


leben wie zuvor
Ursula Kessler


CROSSROADS
Sabine


Morgens vor dem Spiegel
EVA


Selbst ist die Frau
Sylvia Brathuhn


Workshop für Engel
Papillon


Aus der Not eine Tugend machen
Nina Lupp


Der eigene Engel
Germaine Neukom


Ein ganz normaler Sommermorgen
Sonja Dreher


Offener Brief an meine Freundin
Papillon


Ich will
Lea


Der Port-a-Cath
Eva E.


Kinder des Krebses
Sandra Wöhe


Aus meinem Tagebuch
Claudine


Zurück ins Leben
Eveline E.


Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen!
Beatrice Kern


"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte"
Erma Bombeck


Die Zahl 13
Lou


Eine schlimme Diagnose
La Donna sempre in giro (alias Solita)


Septemberblau der Himmel
Christa Strasser


Ein ganz normaler Sommermorgen
Sonja D.


Ferien im Champ-Nany (Bresse, Burgund, Frankreich)
Ruth, Sepp, Tobias, Flavia Kiser aus Giswil


Ein ganz normaler Montag
Papillon


Erwachen – aufwachen – wach sein...
Anna-Lena


Wir sind betroffen
Graziella


20 Jahre!!
Jsabella


Bekenntnis zur Selbstachtung
Virginia Satir, Familientherapeutin, USA


Für meine liebe Mutter
Daniela


Genug Zeit
Renate H.


RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE!
Christa Cerni


Rezidiv
Beatrix


Total dankbar
Nella


Trotz allem ein wunderbares Erlebnis
Hanny G.


Tyrannei von innen
Christa


eine Brust – keine Brust ......
einen Busen – keinen Busen......
Margreth


Am Anfang steht die Entscheidung....
Anna Lena


Ein Brief an Euch alle
Anna Lena


Das weissgraue Pelzchen
Angelika


Eine Liebesgeschichte
Trudi


Föhn – Chemotherapie – Perücken
Elisabeth


Tenorsaxophon
AmaZone


Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich?
Evelyn


Ein kleines Geheimrezept
Ruth
Evelyn Marti:
Matuschka mit Gipsbüste
:)