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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
Eine schlimme Diagnose La Donna sempre in giro (alias Solita)
Es war eigentlich eine ganz banale Sache, die mich veranlasste, meinen Hausarzt aufzusuchen. Ich hatte seit einiger Zeit Beschwerden an meinem Knie, welches irgendwie geschwollen schien. Herr Haussmann in Weil am Rhein, zu dem ich regelmässig gehe, riet mir, das Knie röntgen zu lassen. Also meldete ich mich nach langem Zögern in die Sprechstunde an. Wie sich herausstellte war es "nur" Arthrose. Kein Grund, sich zu beunruhigen. Ganz beiläufig erwähnte ich dann noch, dass ich seit vergangenem Herbst einige Kilo abgenommen und ausserdem auch ständig Verdauungsprobleme hätte. Also wurde mir noch Blut entnommen. Bereits am Tag darauf, ganz ungewöhnlich schnell, rief mich mein Arzt an und bat mich, so schnell wie möglich in die Praxis zu kommen, um das Ergebnis der Blutuntersuchung zu besprechen. Etwas beunruhigt ging ich zu dieser Besprechung. Es wurde mir eröffnet, ich hätte hochgradig Zucker. Also hiess es, sofort Süssigkeiten vermeiden und auch die Ernährung umstellen. Ausserdem bekam ich Tabletten zur Anregung der Insulinproduktion. In einer Woche solle ich zu einer erneuten Kontrolle kommen. In der Zwischenzeit ging es noch zur Diabetes-Beratung ins Spital, wo man mir ein Gerät zur Blutzuckerkontrolle aushändigte und mich anwies, jeden Tag dreimal zu messen und genau Tagebuch über die Ergebnisse zur führen.
Als im Laufe der Woche trotz Tabletten keine erkennbare Besserung eintrat, beschloss mein Arzt, mich zum Ultraschall der Bauspeicheldrüse anzumelden. Die besorgte Miene der untersuchenden Ärztin (ich kenne sie schon seit Jahren von den Mammographien) liess mich nichts Gutes ahnen. Schliesslich sagte sie "ich kenne Sie schon so lange und weiss dass, Sie stark sind, ich kann Ihnen die Wahrheit sagen. Sie haben einen Knoten auf der Bauspeicheldrüse. Wir müssen ein CT machen." Schon wenige Tage später hatte ich einen Termin. Die Ärztin dort war weniger mitteilsam. Auf meine Fragen bekam ich nur zur Antwort, man müsse erst alles auswerten. Der Hausarzt bekomme die Woche darauf das Ergebnis. Auf meine Bemerkung, ich sei etwas beunruhigt, meinte sie nur, es sei dann immer noch früh genug, sich Sorgen zu machen. Doch schon am nächsten Tag rief mich mein Hausarzt an, ich solle noch am Abend zu ihm kommen. Er begrüsste mich mit den Worten: "Ich habe keinen guten Bericht für Sie. Sie haben Bauspeicheldrüsenkrebs. Das ist eine schlechte Diagnose." Da wir in unserer Familie zwei derartige Fälle gehabt haben, die beide in relativ kurzer Zeit zum Tode geführt hatten, war ich mir über die Konsequenzen durchaus im klaren, was ich dem Arzt auch sagte. Für die Operation kam nur das Inselspital Bern in Frage. Dort ist man auf derartige Fälle spezialisiert. Dank des persönlichen Einsatzes meines Arztes erklärte sich der Kanton zur Kostengutsprache bereit. Ich bin nämlich nur in der Grundversicherung und kann nur im Wohnkanton stationär behandelt werden. Jetzt ging alles Schlag auf Schlag. Zunächst Vorbesprechung beim Chirurgen in der Insel.. Nach seinen schonungslosen Informationen über die Operation und alle damit verbundenen Risiken war mir richtig schlecht. Aber es blieb mir nicht lange Zeit gross nachzudenken. Zuerst musste ich mal meine Kinder und alle Angehörigen informieren. Und schon zwei Tage später trat ich ins Spital ein. Entgegen allen Befürchtungen verlief die siebenstündige Operation komplikationslos und als ich erwachte hiess es, es sei gar nicht bösartig gewesen. Meine Erleichterung kann man sich unschwer vorstellen. Doch meine Freude über den guten Bericht war verfrüht. Einige Tage später kam der Chirurg mittags während des Essens ins Zimmer, schickte alle Besucher hinaus um mit mir allein zu sprechen. Die genauen Abklärungen hätten ein anderes Bild ergeben. Es sei doch Krebs gewesen. Er empfahl mir dringend, meine Kinder entsprechend zu informieren. Ich brauchte einige Tage, um mit den niederschmetternden Tatsachen fertig zu werden. Doch dann musste ich mir sagen, dass ja niemand den Tag seines Todes zum Voraus weiss und ich ja auch ein Alter erreicht habe, wo das Leben sich ohnehin seinem Ende zuneigt. Ich beschloss, jeden Tag zu nehmen, wie er kommt und das Beste daraus zu machen. Noch am Tage meiner Entlassung kam das endgültige Untersuchungsergebnis. Es sah so aus, als habe man den Krebs völlig entfernen können. Ich muss also keine Chemo und keine Bestrahlung über mich ergehen lassen.
Inzwischen habe ich mich erstaunlich gut erholt und kann meine täglichen Verrichtungen völlig selbständig erledigen. Viel dazu beigetragen hat, dass die erste Zeit meine jüngste Schwester (sie ist 15 Jahre jünger als ich) zu meiner Unterstützung bei mir war und anschliessend meine Tochter kam und mich für 2 Wochen in den Schwarzwald mit nahm. Jetzt habe ich sogar wieder mein Nordic Walking aufgenommen, was meinen Zucker sehr positiv beeinflusst. Ich muss viermal am Tag Insulin spritzen und zu jedem Essen Tabletten für die Verdauung nehmen. Aber damit kann ich gut leben. Ich bin der Überzeugung, dass die Farbpunktur, die ich schon vor der Diagnose begonnen habe, viel zu meiner schnellen Genesung beigetragen hat. Alle Ärzte staunen immer über meine gute Erholung in so kurzer Zeit. Mir war auch, genau wie nach meiner seinerzeitigen Brustoperation, sehr wichtig, offen über meine Krankheit zu sprechen und mich so damit auseinander zu setzen. Jetzt habe ich gerade meine erste grosse Nachuntersuchung hinter mich gebracht und alles war sehr gut. Wichtig ist nur, dass ich mich gegen alles Mögliche impfen lassen muss, da man mir unter anderem auch die Milz entfernt hat und ich deshalb anfällig für Infektionen geworden bin.
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LOOK GOOD - FEEL BETTER Nicole Benz
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Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
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Die Zahl 13 Lou
Eine schlimme Diagnose La Donna sempre in giro (alias Solita)
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Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja D.
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Ein ganz normaler Montag Papillon
Erwachen – aufwachen – wach sein... Anna-Lena
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Bekenntnis zur Selbstachtung Virginia Satir, Familientherapeutin, USA
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RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Rezidiv Beatrix
Total dankbar Nella
Trotz allem ein wunderbares Erlebnis Hanny G.
Tyrannei von innen Christa
eine Brust – keine Brust ...... einen Busen – keinen Busen...... Margreth
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Ein Brief an Euch alle Anna Lena
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Eine Liebesgeschichte Trudi
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Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich? Evelyn
Ein kleines Geheimrezept Ruth
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Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
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