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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
Ein ganz normaler Montag Papillon
Vielleicht…aber nicht für mich. Nicht dieser Montag..! Mit schmerzlicher Erfahrung musste ich erkennen, dass ich meine fröhlichen und so erlebnisreichen Flugstunden als Papillon auf unbestimmte Zeit vertagen musste. Die Realität hat mich gerüttelt und mich spüren lassen, dass es nicht nur um mich geht…dass es auch sonst jemand in unserer Familie treffen könnte…
Montag, 4. April 2004 …unsere Tochter (sie ist gerade mal 22 Jahre alt!) kommt vom gynäkologischen Routine-Untersuch zurück und sagt: „Mami, ich habe einen Knoten in der Brust, ich muss operiert werden“…. Ich glaube, es hat ein paar Minuten gedauert, bis ich den Sinn und die Tragweite dieser Worte verstanden habe, und dann habe ich geweint…und die Angst war da…so gross wie nie zuvor!
Die Tage und Wochen danach, ein Gemisch aus normaler Arbeit, so-tun-als-ob-nichts-wäre, Gesprächen, Telefonaten und Abklärungen waren für mich der reinste Horror. Die Warterei und Unsicherheit ging weiter und eine weitere Sonografie brachte sogar einen zweiten Knoten zu Tage….!!!!
Erstaunlicherweise konnte unsere Tochter als ETH-Studentin mit Lernen und permanenten Prüfungsterminen die ganze Angelegenheit selbst erfolgreich überbrücken. Mein Mann hat mich, wie immer, rührend getröstet und ging nach der Devise, abwarten und dann handeln. Aber mich hat die Angst fast vernichtet und einmal mehr hat mir das Schreiben geholfen, mich und meine Gefühle im Lot zu halten…
Geiselnahme
Was habe ich falsch gemacht…? Warum hat sie mich genommen…? Ich hatte keine Chance… Sie?...Sie weiss nicht mal meinen Namen. Aber ich.. ich kenne sie, sie ist unfair und hinterhältig. Angst nennt sie sich, …die Geiselnehmerin.
Es ist dunkel…fast finster… Es ist kalt…ich friere… Ich kann mich nicht wehren… Sie?...Sie weiss nicht mal wer ich bin. Aber ich.. ich weiss wer sie ist, eine gemeine, perfide Kreatur. Angst nennt sie sich, …die Geiselnehmerin.
Ich bin gefesselt…sie hält mich fest… Es tut so unsagbar weh… Ich spüre keine Gefühle mehr… Sie?...Sie hat nicht mal einen Grund dafür. Aber ich.. ich weiss warum sie das tut, sie will mich quälen, mich leiden sehen. Die Angst hat mich als Geisel in der Gewalt.
Ich versuche sie auszuhalten…zu ertragen… Ich werde nicht aufgeben…ich darf nicht! Ich mobilisiere meine Kraft und Energie… Sie?...Sie wird verlieren, ich spüre es! Ich werde die Angst kontrollieren und überwinden. Ich bin nicht allein. Ich weiss, dass Freunde für mich da sind. Mein Vertrauen in die Liebe und mein Glaube an die Hoffnung wird mich befreien.
….Inzwischen ist unsere Tochter operiert worden, sie hat sich sehr gut erholt und lernt bereits wieder für die bevorstehenden Prüfungen. (Eine beneidenswerte Energie..) Der histologische Befund des entfernten Gewebes hat ergeben, dass es sich um zwei Fibroadenome, also gutartige Tumore handelt.
Die Erleichterung für unsere Tochter, für mich, für meine Familie ist riesig und wir alle sind unendlich glücklich und dankbar. Doch nichtsdestotrotz, ein Stück Respekt ist geblieben….er hält mich wachsam, lässt mich aber wieder fliegen, wenn auch noch etwas zaghaft und verschüchtert!
Euer Papillon
Leben - besser als zuvor Manu
Happy End Annina
Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke Miriam Glass
Meine Chemotricks Renate
ANNEHMEN KÖNNEN Therese
Alles wird wieder gut Annina
Das Ganze war natürlich ein grosser Schock… Vreni H.
Der Anfang einer kleinen Geschichte Veronika
Etwas über die Mistel Eva E.
NARBEN – GEDANKEN von Madeleine Käslin
Rückblick auf bewegte und bewegende Monate Elisabeth
leben wie zuvor Ursula Kessler
CROSSROADS Sabine
Morgens vor dem Spiegel EVA
Selbst ist die Frau Sylvia Brathuhn
Workshop für Engel Papillon
Aus der Not eine Tugend machen Nina Lupp
Der eigene Engel Germaine Neukom
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja Dreher
Offener Brief an meine Freundin Papillon
Ich will Lea
Der Port-a-Cath Eva E.
Kinder des Krebses Sandra Wöhe
Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte" Erma Bombeck
Die Zahl 13 Lou
Eine schlimme Diagnose La Donna sempre in giro (alias Solita)
Septemberblau der Himmel Christa Strasser
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja D.
Ferien im Champ-Nany (Bresse, Burgund, Frankreich) Ruth, Sepp, Tobias, Flavia Kiser aus Giswil
Ein ganz normaler Montag Papillon
Erwachen – aufwachen – wach sein... Anna-Lena
Wir sind betroffen Graziella
20 Jahre!! Jsabella
Bekenntnis zur Selbstachtung Virginia Satir, Familientherapeutin, USA
Für meine liebe Mutter Daniela
Genug Zeit Renate H.
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Rezidiv Beatrix
Total dankbar Nella
Trotz allem ein wunderbares Erlebnis Hanny G.
Tyrannei von innen Christa
eine Brust – keine Brust ...... einen Busen – keinen Busen...... Margreth
Am Anfang steht die Entscheidung.... Anna Lena
Ein Brief an Euch alle Anna Lena
Das weissgraue Pelzchen Angelika
Eine Liebesgeschichte Trudi
Föhn – Chemotherapie – Perücken Elisabeth
Tenorsaxophon AmaZone
Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich? Evelyn
Ein kleines Geheimrezept Ruth
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Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
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