 |
 |
 |
Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich? Evelyn
Eine provozierende Frage! Ich höre bereits einige schimpfen: " Sei froh, dass Du lebst!". Ja, das ist schon richtig, aber dennoch vermisse ich meine Brüste sehr, mehr als am Anfang. Immerhin sind es bei mir 6 Jahre her und ich bin gesund und auch sehr dankbar dafür. Der seelische Schmerz, das Gefühl verstümmelt zu sein bleibt. Kürzlich habe ich wieder einmal erfahren müssen, wie verletzlich ich doch noch bin. Meiner Gesundheit zuliebe habe ich mich entschlossen einen Aquafitkurs zu nehmen. Da es in diesem Fitnesscenter nur einen gemeinsamen Duschraum gibt, brachte ich es nicht über's Herz, mich den jungen Frauen so zu zeigen und sie damit sicher zu schockieren. Hastig streifte ich meinen Badeanzug ab und stürzte mich in die Kleider. Ich überlegte mir, dass mit einem aufklärenden Gespräch sich die Situation für mich ändern könnte und ausserdem die Frauen zur Selbstkontrolle ihrer Brüste zu animieren. Da aber immer wieder andere Frauen, welche sich im Fitnesscenter betätigen, zum duschen kommen, gab ich diese Idee auf. Mein Frage an Euch Bulletinleserinnen ist: "Wie geht Ihr mit so delikaten Situationen um? Seid Ihr weniger befangen als ich? Habt Ihr auch solche Erlebnisse? Trauert Ihr auch Euren verlorenen Brüsten nach? Zu dieser Zeichnung (siehe Illustration oben auf dieser Seite, Anm. d. Red.) hat mich der Bericht mit Fotos über eine Künstlerin und Ex-Fotomodell animiert, welche immer zur Wahrheit stand, sich sogar fotografieren liess, einseitig amputiert wie sie ist. In der "New York Times" erschien sie anlässlich eines Reports über Brustkrebs, am 15. August 1993 mit einem Foto auf dem Titelbild. Ihr schockierender Mut liess sie zum Symbol des amerikanischen fight against cancer werden. Sie selbst schreibt, dass das Bild eine ungeahnte Kontroverse auslöste. Sie bekam über 500 Briefe. Die härteste Kritik kam von den brustamputierten Frauen, doch die positiven Reaktionen überwogen. Seither wurden ihre Selbstdarstellungen auf vielen Ausstellungen und Demonstrationen gezeigt und gewannen internationale Preise. Sie schreibt: "Seit 1991, als ich den Knoten entdeckte, hat sich mein Leben durch den Brustkrebs auf eine Weise verändert, wie ich es mir in meinen wildesten Träumen nicht hätte vorstellen können. Positiv verändert!" Und das ist doch sehr tröstlich, finde ich. Die Künstlerin heisst übrigens Joanne Motichka, als Matuschka ist sie bekannt.
Das zweite Leben Marceline Selm
Die sanfte Massage: Lymphdrainage Chantal Jauslin
Es liegt an uns! Bea(trice)
LOOK GOOD - FEEL BETTER Sabine
LOOK GOOD - FEEL BETTER Nicole Benz
Aus Zeit Annina
Das zweite Leben Claudine
Happy End Annina
Hoffen und Sehnen Annina
Ich doch nicht strizzi
Vor zwanzig Jahren Marijke
„sich ein Bild machen“ Annina
Ein neues Schnittmuster Annina D.
Leben - besser als zuvor Manu
Happy End Annina
Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke Miriam Glass
Meine Chemotricks Renate
ANNEHMEN KÖNNEN Therese
Alles wird wieder gut Annina
Das Ganze war natürlich ein grosser Schock… Vreni H.
Der Anfang einer kleinen Geschichte Veronika
Etwas über die Mistel Eva E.
NARBEN – GEDANKEN von Madeleine Käslin
Rückblick auf bewegte und bewegende Monate Elisabeth
leben wie zuvor Ursula Kessler
CROSSROADS Sabine
Morgens vor dem Spiegel EVA
Selbst ist die Frau Sylvia Brathuhn
Workshop für Engel Papillon
Aus der Not eine Tugend machen Nina Lupp
Der eigene Engel Germaine Neukom
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja Dreher
Offener Brief an meine Freundin Papillon
Ich will Lea
Der Port-a-Cath Eva E.
Kinder des Krebses Sandra Wöhe
Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte" Erma Bombeck
Die Zahl 13 Lou
Eine schlimme Diagnose La Donna sempre in giro (alias Solita)
Septemberblau der Himmel Christa Strasser
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja D.
Ferien im Champ-Nany (Bresse, Burgund, Frankreich) Ruth, Sepp, Tobias, Flavia Kiser aus Giswil
Ein ganz normaler Montag Papillon
Erwachen – aufwachen – wach sein... Anna-Lena
Wir sind betroffen Graziella
20 Jahre!! Jsabella
Bekenntnis zur Selbstachtung Virginia Satir, Familientherapeutin, USA
Für meine liebe Mutter Daniela
Genug Zeit Renate H.
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Rezidiv Beatrix
Total dankbar Nella
Trotz allem ein wunderbares Erlebnis Hanny G.
Tyrannei von innen Christa
eine Brust – keine Brust ...... einen Busen – keinen Busen...... Margreth
Am Anfang steht die Entscheidung.... Anna Lena
Ein Brief an Euch alle Anna Lena
Das weissgraue Pelzchen Angelika
Eine Liebesgeschichte Trudi
Föhn – Chemotherapie – Perücken Elisabeth
Tenorsaxophon AmaZone
Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich? Evelyn
Ein kleines Geheimrezept Ruth
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
 |
 |
 |
 |
 |
|