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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
Wir sind betroffen Graziella
Wir alle sind von einer Krankheit betroffen, die wir uns nicht ausgesucht haben. Betroffen stehen wir am Grabe lieber Freundinnen, die den Kampf verloren haben. Betroffen spüren wir die unsichtbare Mauer zwischen uns und unseren Mitmenschen. Betroffen nehmen wir Rückschläge entgegen. Wir nehmen unsere schwindenden Kräfte wahr. Wir spüren die Angst, die unsere Kehle zuschnürt.
Wir lesen tagtäglich von Gewalt, Verbrechen, von Kriegsopfern der Vergangenheit, der Gegenwart, von Katastrophen. Wir sehen die geschundene Welt der Tiere. Die aus dem Gleichgewicht geratenen Naturgewalten machen uns hilflos. Der Schmerz der Opfer wühlt uns auf. Die überlebenswichtigen Regenwälder fallen der Gewinnsucht zum Opfer. Betroffen stehen wir der tagtäglichen Rücksichtslosigkeit gegenüber, dem Mangel an Liebe und gegenseitiger Achtung. Betroffen blicken wir in ein angst- und schmerzverzerrtes Kindergesicht, in die fassungslosen Gesichter abgewiesener Hilfesuchender. Die Feindseligkeiten, die Vorurteile allem Fremden gegenüber machen uns traurig und betroffen. Betroffen und hilflos nehmen wir den Rüstungswettlauf zur Kenntnis. Machtstreben und Geldgier lösen Arbeitslosigkeit und somit Hoffnungslosigkeit aus. Familie zerbrechen daran. Väter, Mütter und unschuldige Kinder leiden.
Das Leiden, das Sterben in dieser Welt macht uns unendlich traurig. Was können wir tun? Ausgerechnet wir, die wir vom Schicksal gezeichnet sind. Wir sind nicht die Welt! Wir müssen doch unsere ganze Kraft darein setzen, zu gesunden. Wie aber sollen wir gesunden wenn nicht aus der Kraft des Glaubens an das Gute im Menschen, an die umfassende, alles verzeihende Liebe.
Die Eisesstarre in dieser Welt kann nur durch die Liebe schmelzen. Durch uns! Durch unsere Liebe! Wir, die Betroffenen, können diese Liebe entfachen und weitertragen, weil wir den Schmerz, die Hilflosigkeit kennen. Ein kleines Lächeln, ein liebes Wort, ein Zeichen des Mitgefühls, des Mittragens entzündet ein wärmendes Licht. Die Abende werden kühler und dunkler. Entzünden wir eine Kerze und entsenden wir tausend gute Gedanken ins All! Durchbrechen wir die Dunkelheit!
In diesem Sinne grüsst alle Leidensgenossinnen ganz herzlich Graziella
Das zweite Leben Marceline Selm
Die sanfte Massage: Lymphdrainage Chantal Jauslin
Es liegt an uns! Bea(trice)
LOOK GOOD - FEEL BETTER Sabine
LOOK GOOD - FEEL BETTER Nicole Benz
Aus Zeit Annina
Das zweite Leben Claudine
Happy End Annina
Hoffen und Sehnen Annina
Ich doch nicht strizzi
Vor zwanzig Jahren Marijke
„sich ein Bild machen“ Annina
Ein neues Schnittmuster Annina D.
Leben - besser als zuvor Manu
Happy End Annina
Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke Miriam Glass
Meine Chemotricks Renate
ANNEHMEN KÖNNEN Therese
Alles wird wieder gut Annina
Das Ganze war natürlich ein grosser Schock… Vreni H.
Der Anfang einer kleinen Geschichte Veronika
Etwas über die Mistel Eva E.
NARBEN – GEDANKEN von Madeleine Käslin
Rückblick auf bewegte und bewegende Monate Elisabeth
leben wie zuvor Ursula Kessler
CROSSROADS Sabine
Morgens vor dem Spiegel EVA
Selbst ist die Frau Sylvia Brathuhn
Workshop für Engel Papillon
Aus der Not eine Tugend machen Nina Lupp
Der eigene Engel Germaine Neukom
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja Dreher
Offener Brief an meine Freundin Papillon
Ich will Lea
Der Port-a-Cath Eva E.
Kinder des Krebses Sandra Wöhe
Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte" Erma Bombeck
Die Zahl 13 Lou
Eine schlimme Diagnose La Donna sempre in giro (alias Solita)
Septemberblau der Himmel Christa Strasser
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja D.
Ferien im Champ-Nany (Bresse, Burgund, Frankreich) Ruth, Sepp, Tobias, Flavia Kiser aus Giswil
Ein ganz normaler Montag Papillon
Erwachen – aufwachen – wach sein... Anna-Lena
Wir sind betroffen Graziella
20 Jahre!! Jsabella
Bekenntnis zur Selbstachtung Virginia Satir, Familientherapeutin, USA
Für meine liebe Mutter Daniela
Genug Zeit Renate H.
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Rezidiv Beatrix
Total dankbar Nella
Trotz allem ein wunderbares Erlebnis Hanny G.
Tyrannei von innen Christa
eine Brust – keine Brust ...... einen Busen – keinen Busen...... Margreth
Am Anfang steht die Entscheidung.... Anna Lena
Ein Brief an Euch alle Anna Lena
Das weissgraue Pelzchen Angelika
Eine Liebesgeschichte Trudi
Föhn – Chemotherapie – Perücken Elisabeth
Tenorsaxophon AmaZone
Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich? Evelyn
Ein kleines Geheimrezept Ruth
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Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
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