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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Meine Damen, meine Damen, wo bleibt denn Ihre Mithilfe? Wo bleiben denn Ihre Ratschläge aus Ihrem vermutlich reichen Chemotherapie-Erfahrungsschatz? Ich würde sie dringend benötigen. Unsere Frau Dr.med.h.c.Gaillard, auch als Susi bekannt, mag das Wort „Ratschlag“ zwar so überhaupt nicht, denn „Schlag“ gepaart mit Rat tut ja wirklich zumindest in den Ohren weh, aber in manchen Situationen sind Ratschläge ganz brauchbar. Zum Beispiel dann, wenn einschlägige Chemotherapie-Broschüren, von denen ich eine Reihe sehr aufmerksam studiert habe, einfach zu dünn vom Inhalt sind. Dass die Chemotherapie zu Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Haarausfall, Müdigkeit etc. führen kann, also das hat sich ja in der Zwischenzeit wirklich schon herumgesprochen. Aber was ist denn mit den zahllosen kleinen Wehwehchen, die sich da so im Laufe der Zeit daher schleichen? Mal stärker, mal schwächer, mal vorübergehend, mal hartnäckig lästig. Als aufmerksame Bulletin-Leserin habe ich viele Berichte, lustige und traurige Geschichten aus unseren gemeinsamen Kommunikations- und Informationsbulletins im Kopf. Wenn ich aber nachdenke, was ich über diese kleineren Beschwerden bei Chemo von Ihnen weiss, dann fällt mir dazu gar nichts ein. Da ist mir nichts in Erinnerung. Ein kürzliches Beispiel: nachdem ich mich nun fast ein Jahr mit allerlei Chemos herumschlage, um endlich auch die letzten ungewünschten Zellen loszuwerden, begann plötzlich die Haut zu schuppen. Es war wie vorverlegte Weihnachten! Alles juckte und rieselte sanft an mir herunter. Ratlosigkeit meinerseits. Irgendwann rief ich dann Hilfe suchend Susi an: „Kannst du mir raten? Ich riesle. Kannst du bei den Frauen bei einer guten Gelegenheit herumfragen, ob das mit der Chemo zu tun hat oder ob das vielleicht nur eine allgemeine Alterserscheinung ist oder Vitaminmangel oder sonst etwas. Haben das andere Frauen auch gehabt? Ist es vorübergegangen?“ Susi hörte sich um und rief zurück: „Ja, das kann von der Chemo kommen, andere haben das auch gehabt. Es geht aber vorüber. Schmiere, schmiere, schmiere.“ Das war beruhigend und vor allem hilfreich! Ich machte aus mir täglich eine kleine Ölsardine und nach 3 Wochen war’s wieder vorbei. Ich denke, wenn ich so eine Information aus Ihrem Erfahrungsschatz schon einmal im Bulletin gelesen hätte, hätte ich mir das gemerkt und wäre eine kleine Sorge rasch los gewesen. (Ich hätte dann allerdings ein vergnügliches – und natürlich langes - Telefonat mit Susi verpasst.........). Also daher meine Aufmunterung an Sie: nützen wir doch unser geliebtes Bulletin auch für kleine, trivial wirkende Beobachtungen aus dem Alltag. „Ach,“ sagte Susi „Schau doch einfach auf unsere Homepage und hänge dich mit deinen Wehwehchen in den Chartroom. Da hast du dann ganz schnell und kompetent deine Antworten.“ Jaja, so mag das auch gehen, aber ich liebe das Bulletin. Ich brauche zum Lesen (und Merken) etwas, an dem ich mich anhalten kann. Ich brauche ein gedrucktes „Ding“ mit gelbem Einband. Ich verarbeite Informationen mit der linken Gehirnhälfte (das ist die analytische Seite) und PC-Informationen strapazieren offenbar eher die rechte Gehirnhälfte (die sich aber nichts merkt, denn das ist die emotionale Seite!). Ich brauche das Bulletin. Mit metallenen Sternchen zur Weihnachtszeit. Und ausserdem: jeder, der sich im Internet und auf allerlei Homepages herumtreibt, ist verloren in Bezug auf Zeitgefühl, längst fälligem Abendessen, schlafen Gehen, Buch Lesen, Freunde Anrufen, etc. Nur ganz Disziplinierte (zu denen ich leider nicht gehöre) können sich das regelmässig leisten! Um mit meinem Vorschlag und Ermunterung an Sie, auch Ihre kleinen Erfahrungen allen, die es brauchen können, zur Verfügung zu stellen, will ich mit einem solchen trivialen, nicht sehr spektakulären Beispiel vorangehen. Plakativ gesagt: Chemo ist gut gegen Warzen! Warzen bestehen aus heftig wachsenden Hautzellen, weil darin Warzenviren die Zellteilung vorantreiben. Die Viren können sich aber nur weiter vermehren, wenn auch die Zellen mit wachsen. Da die Chemo die Zellteilung ja bekanntlich blockiert, gehen den Viren mit der Zeit die „Luft“ aus und sie sterben ab. Zwei solche lästigen Dinger auf der Fusssohle haben mir in den letzten Jahre immer wieder zu schaffen gemacht. Mit grossem Interesse und innerer Befriedigung und erfrischenden Rachegedanken habe ich ihr Dahinkümmern und anschliessendes Verschwinden unter der Chemo verfolgt! Diesen Tod habe ich ihnen von Herzen gegönnt! Und der Onkologe bestätigte amüsiert (es waren ja nicht seine schmerzhaften Warzen!) meine lustvolle Schlussfolgerung: Chemo vertreibt Fusswarzen.
Ich denke, es sollte doch eine Reihe solcher kleiner Beobachtungen geben, die natürlich für eine Chemo-Broschüre viel zu trivial sind, als dass man das erwähnen würde. Es ist wahrscheinlich nicht „wisssenschaftlich“ genug, aber es ist unser Alltag und der ist bekanntlich trivial! Her mit trivialen Beobachtungen! Für alle, die so wie ich, ahnungslose Chemo-Neulinge sind!
Hoffen wir gemeinsam auf ein unbeschwertes Neues Jahr, das sich da so jungfräulich anbahnt. Und dass es uns nur kleine Trivialitäten bescheren möge. Und freuen wir uns auf den Heiligen Abend mit seiner Stille und Ruhe. Geschenke sind überflüssig. Es reicht, dass wir leben. Alles Liebe dafür von Ihrer Christa Cerni.
Das zweite Leben Marceline Selm
Die sanfte Massage: Lymphdrainage Chantal Jauslin
Es liegt an uns! Bea(trice)
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LOOK GOOD - FEEL BETTER Nicole Benz
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Das zweite Leben Claudine
Happy End Annina
Hoffen und Sehnen Annina
Ich doch nicht strizzi
Vor zwanzig Jahren Marijke
„sich ein Bild machen“ Annina
Ein neues Schnittmuster Annina D.
Leben - besser als zuvor Manu
Happy End Annina
Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke Miriam Glass
Meine Chemotricks Renate
ANNEHMEN KÖNNEN Therese
Alles wird wieder gut Annina
Das Ganze war natürlich ein grosser Schock… Vreni H.
Der Anfang einer kleinen Geschichte Veronika
Etwas über die Mistel Eva E.
NARBEN – GEDANKEN von Madeleine Käslin
Rückblick auf bewegte und bewegende Monate Elisabeth
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CROSSROADS Sabine
Morgens vor dem Spiegel EVA
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Workshop für Engel Papillon
Aus der Not eine Tugend machen Nina Lupp
Der eigene Engel Germaine Neukom
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja Dreher
Offener Brief an meine Freundin Papillon
Ich will Lea
Der Port-a-Cath Eva E.
Kinder des Krebses Sandra Wöhe
Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte" Erma Bombeck
Die Zahl 13 Lou
Eine schlimme Diagnose La Donna sempre in giro (alias Solita)
Septemberblau der Himmel Christa Strasser
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja D.
Ferien im Champ-Nany (Bresse, Burgund, Frankreich) Ruth, Sepp, Tobias, Flavia Kiser aus Giswil
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Erwachen – aufwachen – wach sein... Anna-Lena
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20 Jahre!! Jsabella
Bekenntnis zur Selbstachtung Virginia Satir, Familientherapeutin, USA
Für meine liebe Mutter Daniela
Genug Zeit Renate H.
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Rezidiv Beatrix
Total dankbar Nella
Trotz allem ein wunderbares Erlebnis Hanny G.
Tyrannei von innen Christa
eine Brust – keine Brust ...... einen Busen – keinen Busen...... Margreth
Am Anfang steht die Entscheidung.... Anna Lena
Ein Brief an Euch alle Anna Lena
Das weissgraue Pelzchen Angelika
Eine Liebesgeschichte Trudi
Föhn – Chemotherapie – Perücken Elisabeth
Tenorsaxophon AmaZone
Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich? Evelyn
Ein kleines Geheimrezept Ruth
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Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
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