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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
Genug Zeit Renate H.
„Ich bete für dich, dass du noch genug Zeit hast.“ Deine Carla. Ein Brief einer Freundin. Genug Zeit. Wofür genug Zeit? Was ist genug? Wann ist es genug? Wann ist ein Leben erfüllt? Was war, damit ich sagen kann, mein Leben war erfüllt? Ich hatte genug Zeit? Mit 80 sind viele Menschen noch nicht bereit zu sterben. Wovon hatten sie nicht genug? Kriegt man jemals genug? Ist nicht immer noch etwas, das wir erleben möchten? Etwas, das wir noch unbedingt erledigen müssen, sehen wollen, aussprechen müssen, lernen wollen...?
Und trotzdem. Es ist wichtig irgendein Genug für sich zu finden. Sich immer wieder neu zu fragen: Was ist mir wirklich wichtig? Lebe ich auch, was mir wirklich wichtig ist? Wenn ich heute sterben müsste, war mir mein Leben „genug“? War es erfüllt? Oder tappe ich ständig in sämtliche Fallen, erledige einfach viele Dinge, hake Tage ab, erfülle Erwartunge, plane die Zukunft , trage ständig die Vergangenheit mit mir ?
Als vor ca. eineinhalb Jahren die Ärzte mir nur mehr einige Monate Leben in Aussicht stellten, habe ich überlegt, was ich noch erleben will. Viel zu tun mir nicht eingefallen, ich hatte ein schönes Leben, habe mein Haus gebaut, zwei Kinder, eine Scheidung, einen tollen neuen Mann, viele Reisen, eine beruflich steile Karriere... – Tja, eine große Reise mit den Kindern, ja das möchte ich noch. Und Paragleiten. Und weiterleben. Sein.
Vor lauter Chemotherapie wurde bis jetzt nichts aus der Reise. Paragleiten ging ich zwischen der 23. und 24. Chemo und mir war dann ordentlich übel. Aber ein Traum war erfüllt.
Ist es wirklich darum gegangen? Bin ich nach der großen Reise zufrieden und habe „genug“ Leben gehabt?
Ich habe gelernt, dass es so viel wichtiger ist, Vergangenheit und Zukunft loszulassen und ganz bewusst und achtsam im Hier und Jetzt zu leben. Es ist mein Geheimnis keine Angst mehr zu haben. Immer wieder rufe ich mich „zur Besinnung“ genau wahrzunehmen, was hier und jetzt geschieht, was ich im Moment wahrnehme, was ich fühle, was ich tue und was im Augenblick alle meine Sinne empfinden. Das zu er-leben ist schön und es stellt sich keine Frage danach, ob ich 40 oder 80 werde. Leben passiert Jetzt und Hier. Es ist für mich eine schwierige Übung und große Herausforderung „gegenwärtig“ zu leben. Wenn ich noch einen Wunsch hätte, würde ich mit genug Zeit wünschen, ganz ich selbst zu werden. Mich selbst zu finden und zu leben (das klingt furchtbar abgedroschen, ich weiß, aber es ist genau das), nicht die Rollen, nicht die Erwartungen, nicht Gewohntes... Denn jeder definiert ganz alleine für sich selbst, was ein erfülltes Leben ist.
PS: Ich hatte ein ganzes Jahr bis Jänner durchgehend jede Woche Chemotherapie. In Summe sind die Metastasen (nach Entfernung der rechten Brust) in Lunge und Knochen relativ gleich geblieben. Im Jänner war die Toxizitätsgrenze der Chemo erreicht (viel mehr Gift schafft mein Körper nicht mehr) und die Chemo wurde gestoppt. Nun werde ich - alternativ und wieder von der Schulmedizin belächelt - nach der orthomolekularen Medizin behandelt und die Metastasen sind derzeit weiterhin stabil. Ich fühle mich grundsätzlich fast beschwerdefrei und kann meine Zeit wirklich leben und genießen!
Renate H.
Leben - besser als zuvor Manu
Happy End Annina
Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke Miriam Glass
Meine Chemotricks Renate
ANNEHMEN KÖNNEN Therese
Alles wird wieder gut Annina
Das Ganze war natürlich ein grosser Schock… Vreni H.
Der Anfang einer kleinen Geschichte Veronika
Etwas über die Mistel Eva E.
NARBEN – GEDANKEN von Madeleine Käslin
Rückblick auf bewegte und bewegende Monate Elisabeth
leben wie zuvor Ursula Kessler
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Morgens vor dem Spiegel EVA
Selbst ist die Frau Sylvia Brathuhn
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Der eigene Engel Germaine Neukom
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja Dreher
Offener Brief an meine Freundin Papillon
Ich will Lea
Der Port-a-Cath Eva E.
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Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte" Erma Bombeck
Die Zahl 13 Lou
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Septemberblau der Himmel Christa Strasser
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Ein ganz normaler Montag Papillon
Erwachen – aufwachen – wach sein... Anna-Lena
Wir sind betroffen Graziella
20 Jahre!! Jsabella
Bekenntnis zur Selbstachtung Virginia Satir, Familientherapeutin, USA
Für meine liebe Mutter Daniela
Genug Zeit Renate H.
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
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Total dankbar Nella
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Tyrannei von innen Christa
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Das weissgraue Pelzchen Angelika
Eine Liebesgeschichte Trudi
Föhn – Chemotherapie – Perücken Elisabeth
Tenorsaxophon AmaZone
Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich? Evelyn
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Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
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