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Hier berichten an Brustkrebs erkrankte Frauen von ihren Erfahrungen: leidvollen, aber auch hoffnungsvollen.
Die Erfahrungsberichte zeigen, dass wir alle unsere ureigene Art und Weise haben, mit unserer Krankheit umzugehen. Keine ist besser oder schlechter.
Wir hoffen, dass auch Ihnen die folgenden Berichte Mut machen und Sie auf Ihrem eigenen Weg bestärken.
Falls Sie einen Erfahrungsbericht beifügen möchten, schicken Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an gaillard@leben-wie-zuvor.ch.
Die Erfahrungsberichte werden auf Wunsch auch anonym veröffentlicht.
Vielen Dank!
eine Brust – keine Brust ...... einen Busen – keinen Busen...... Margreth
Vor gut einem Jahr wurde ich mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Sie kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Sekretionen aus der Brustwarze, die nicht aufhörten, veranlassten mich, bei der jährlichen Kontrolle meine àrztin um Rat zu fragen. Abklärungen mit Mammographie und Biopsien ergaben: grosse Verkalkungen in den Milchkanälen (ausgedehnte duktale Carcinoma in situ) und Karzinomzellen auch an der Brustwarze (sog. Morbus Paget), alles links. Diese grossen Verkalkungsherde und die Brustwarze mussten im gesunden Bereich entfernt werden. Nach einer komplizierten, langen Operation war meine relativ grosse linke Brust auf die Hälfte reduziert. Im Unglück freute ich mich darauf, in einem zweiten Schritt die rechte Seite ebenfalls auf die Hälfte zu reduzieren und danach noch eine gute Brustgrösse zu haben. Doch das durfte nicht sein. Von der histologischen Untersuchung kam der Bescheid, dass im freien Brustgewebe unerwarteterweise ein kleines Karzinom gefunden wurde. Deshalb musste aus Sicherheitsgründen in einer zweiten Operation die ganze linke Brust entfernt werden. Meine spontane Reaktion auf diesen Bericht war: ‚dann nehmen Sie doch beide Seiten weg’. Ich spürte, dass ich mit nur einer Brust allzu einseitig werde, dies der Grösse wegen. ‚Ein gesundes Organ wird nicht einfach entfernt’, so wurde mir von ärztlicher Seite beschieden. So blieb mir nur, vorerst Erfahrungen mit dieser Einseitigkeit zu machen. Ein weiterer ‚Schock’ war anschliessend an die OP der Bescheid, dass eine Chemotherapie dringend angezeigt sei. Dies wegen Risikofaktoren und weil meine Hormonrezeptoren negativ reagierten. Da blieb mir keine andere Wahl. Ich habs mit Haarausfall, Geschmacksverlust etc. durchgestanden. Bereits bei der Mastektomie der linken Brust hatte ich das Gefühl, dass ich mit dieser Einseitigkeit nicht werde leben können. Ein halbes Jahr der Gesundung, Normalisierung und die Erfahrung mit nur einer Brust bestärkte mich in meinem Entschluss. Zuversichtlich gemacht hat mich auch, dass ich in der Montags-Gesprächsgruppe erfahren konnte, dass mehrere Frauen - aus verschiedenen Gründen - keine Brust mehr haben und damit auch ganz gut leben können. Schliesslich ausschlaggebend für meinen Entschluss war, dass ich eine grosse Brust hatte, welche mir Haltungsprobleme verursachen würde und mir deshalb medizinisch eine Verkleinerung angeraten wurde. Ein Wiederaufbau wird mir auch angeboten bzw. angeraten, kommt für mich aber nicht in Frage. Der Symmetrie zuliebe ziehe ich es vor, mit meinen 51 Jahren und nach 35 Jahren Leben mit grosser Brust -und da bin ich auch vorbelastet- den Rest nun ohne Brust zu leben. So habe ich nun in einer weiteren Operation anstelle einer Verkleinerung die ganze rechte Brust prophylaktisch entfernen lassen. Damit habe ich auch gegen einen möglichen Rückfall vorgesorgt. Alles gut überstanden bin ich nun im wahrsten Sinne des Wortes e r l e i c h t e r t (um rund zwei Mal ein Kilo). Dank einer medizinisch guten Prognose kann ich zuversichtlich in die Zukunft blicken. Eine neue Chance, ein zweites Leben ohne Busen beginnt……. Die Grösse der Prothesen kann ich jetzt auch frei wählen. Es gibt ja die schönen weichen Silikonprothesen. Diese sollen so klein wie passend sein und meinen Rücken nicht belasten. Das werde ich angehen, sobald alles gut verheilt ist. Rückblickend erscheint es mir heute, als wäre ich noch einmal ohne Busen davongekommen. Besser wäre nätürlich, alles wäre nur bei einem blauen Auge geblieben.
Margreth, anfangs Februar 2004
Leben - besser als zuvor Manu
Happy End Annina
Die Fremde im Spiegel oder die Frau mit der Perücke Miriam Glass
Meine Chemotricks Renate
ANNEHMEN KÖNNEN Therese
Alles wird wieder gut Annina
Das Ganze war natürlich ein grosser Schock… Vreni H.
Der Anfang einer kleinen Geschichte Veronika
Etwas über die Mistel Eva E.
NARBEN – GEDANKEN von Madeleine Käslin
Rückblick auf bewegte und bewegende Monate Elisabeth
leben wie zuvor Ursula Kessler
CROSSROADS Sabine
Morgens vor dem Spiegel EVA
Selbst ist die Frau Sylvia Brathuhn
Workshop für Engel Papillon
Aus der Not eine Tugend machen Nina Lupp
Der eigene Engel Germaine Neukom
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja Dreher
Offener Brief an meine Freundin Papillon
Ich will Lea
Der Port-a-Cath Eva E.
Kinder des Krebses Sandra Wöhe
Aus meinem Tagebuch Claudine
Zurück ins Leben Eveline E.
Brustkrebs? – das kriegen nur die anderen! Beatrice Kern
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte" Erma Bombeck
Die Zahl 13 Lou
Eine schlimme Diagnose La Donna sempre in giro (alias Solita)
Septemberblau der Himmel Christa Strasser
Ein ganz normaler Sommermorgen Sonja D.
Ferien im Champ-Nany (Bresse, Burgund, Frankreich) Ruth, Sepp, Tobias, Flavia Kiser aus Giswil
Ein ganz normaler Montag Papillon
Erwachen – aufwachen – wach sein... Anna-Lena
Wir sind betroffen Graziella
20 Jahre!! Jsabella
Bekenntnis zur Selbstachtung Virginia Satir, Familientherapeutin, USA
Für meine liebe Mutter Daniela
Genug Zeit Renate H.
RAT"SCHLÄGE"? – JA. BITTE! Christa Cerni
Rezidiv Beatrix
Total dankbar Nella
Trotz allem ein wunderbares Erlebnis Hanny G.
Tyrannei von innen Christa
eine Brust – keine Brust ...... einen Busen – keinen Busen...... Margreth
Am Anfang steht die Entscheidung.... Anna Lena
Ein Brief an Euch alle Anna Lena
Das weissgraue Pelzchen Angelika
Eine Liebesgeschichte Trudi
Föhn – Chemotherapie – Perücken Elisabeth
Tenorsaxophon AmaZone
Brustlos glücklich? Oder brustlos und doch glücklich? Evelyn
Ein kleines Geheimrezept Ruth
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Evelyn Marti: Matuschka mit Gipsbüste |
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